Konzert

Young Voices feiern die Rückkehr auf die Bühne

Der Chor Young Voices präsentierte sich das erste Mal seit Pandemiebeginn wieder – in einer stimmungsvoll beleuchteten Ketzberger Kirche.
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Der Chor Young Voices präsentierte sich das erste Mal seit Pandemiebeginn wieder – in einer stimmungsvoll beleuchteten Ketzberger Kirche.

Programm in der Kirche Ketzberg ließ keine Wünsche offen.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Der anrührende Song „Open the eyes“ als Zugabe schickte die begeistert applaudierten Zuhörer am Samstagabend schließlich in den frühherbstlichen Abend nach Hause. Gemeinsam mit den sieben Soulteens und Chorleiterin Elisabeth Szakásc feierten die Ketzberger „Young Voices“ ein rundum gelungenes „Wir sind wieder da“-Konzert in ihrer Kirche.

Gut zwei Stunden hatte das energievolle Ensemble vor nahezu vollem Haus musikalisch Lebensfreude und Temperament, aber auch Nachdenkliches und seelischen Tiefgang geliefert. Spritzige Songs wechselten sich mit ruhigen Stücken ab.

Mal im ganzen Ensemble, mal etwas reduziert, mal unterstützt von vier Unisono-Sängern, oder – wie bei Sister-Act-Klassiker „Hail Holy Queen“ – nur als Frauenchor, servierten die Sänger und Sängerinnen ein farbiges und vielfältiges Programm, das keine Wünsche offen ließ. Die Rhythmen von der Bühne fanden immer wieder ihren Weg zu den Händen oder Füßen des Auditoriums und ließen mitklatschen oder mitwippen.

Sängerin Cecilia Collingsüberzeugte auch am Cello

Franziska Korn und Marc Hertzer verbanden mit ihrer locker-unterhaltsamen Moderation die einzelnen Teile zu einem runden Ganzen und versäumten auch nicht, auf kleine, aber feine Besonderheiten aufmerksam zu machen wie Sängerin Cecilia Collings, die zwischendurch auch mit ihrem Cello besondere Akzente setzte.

Leiterin Elisabeth Szakásc hielt die Musikerinnen und Musiker vom Dirigentenpult aus mit sichtbar viel Spaß zusammen, so dass Popsongs wie „Scientist“ oder „Imagine“ ihre berührende Wirkung entfalten konnten. Fröhlich und gut gelaunt ging es von Stück zu Stück, jedes Mal belohnt mit Applaus des Publikums, der sich im Laufe des Abends von Mal zu Mal steigerte.

Band streut bemerkenswerte Farbtupfer in den Auftritt ein

Der tosende finale Beifall schließlich galt auch der begleitenden Band: Kalle Kappner am Piano, Ralf Schusdziarra am Bass, Tim Weichsel am Schlagzeug, Christoph Dobras an der Gitarre und Lissy Szakásc am Saxofon untermalten Songs und Performance dezent, aber nachdrücklich und setzten hin und wieder mit bemerkenswerten Soli besondere Farbtupfer.

Wie in Vor-Corona-Zeiten gehörte eine ausführliche Snack- und Tötterpause im gegenüberliegenden Gemeindehaus mit zum Gesamtkonzept, ebenso die stimmungsvolle Lichttechnik.

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