Bauprojekt

Im Zentrum entstehen 15 Seniorenwohnungen

An der Kölner Straße entstehen Wohnungen, die den Ansprüchen der Generation 60plus gerecht werden sollen. Foto: Christian Beier
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An der Kölner Straße entstehen Wohnungen, die den Ansprüchen der Generation 60plus gerecht werden sollen.

Gegenüber der Polizei rollen ab April die Bagger. Im Sommer 2017 soll der fünfgeschossige Komplex fertig sein.

Es gibt schon den Möwenpark oder auch den Heine-Garten. Für ein weiteres Bauprojekt mit klangvollem Namen fällt in wenigen Wochen an der Kölner Straße der Startschuss. Dort entsteht gegenüber der Polizei die Villa Aurora. Vermarktet werden 15 Wohnungen plus Penthouse von der Kettenbach Immobilien GmbH. Die Zielgruppe auch hier: Senioren.

„Wir bekommen immer mehr Nachfragen nach Wohnraum, der gut für das Leben im Alter geeignet ist“, sagt Geschäftsführerin Irene Kettenbach. „Viele verkaufen ihre Häuser am Stadtrand und suchen stattdessen eine Wohnung, die zentral liegt.“ Apotheken, Ärzte, Lokale und Geschäfte gut erreichen zu können, seien Wünsche, die der Gruppe 60plus am Herzen liegen. Ebenso Barrierefreiheit.

Auf dem Grundstück in der Innenstadt können die Bagger früher als erwartet rollen. Jetzt werde mit dem Spatenstich am 1. April geplant, sagt Kettenbach. Gebaut werden Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen mit einer Größe von rund 54, 78 und 99 Quadratmetern.

Vorgesehen sind Aufzug, Tiefgarage und Elektrotankstelle

Die monatliche Kaltmiete liegt zwischen 550 und 895 Euro. In das Penthouse mit 143 Quadratmetern werde wahrscheinlich der Bauherr einziehen, erklärt Kettenbach. Die Ausstattung der Villa Aurora sieht einen Aufzug vor. Die Wohnungen werden mit Parkett ausgelegt. Für Hochwertigkeit steht auch die Einrichtung der Bäder. Weiter vorgesehen sind ein Heizungskraftwerk mit Warmwasserversorgung, eine Elektrotankstelle und eine Tiefgarage. „Das Erdgeschoss soll Gewerbe vorbehalten bleiben“, erklärt Kettelbach. „Ich könnte mir dort sehr gut ein Café vorstellen.“

Der erste Mietvertrag wird in diesen Tagen unterschrieben. Weitere Gespräche laufen. Wartelisten wurden angelegt. Kettenbach: „Wir haben einen Anwärter, der erst Mitte 40 ist und schon jetzt eine Wohnung sucht, die bis ins Alter passend ist. Noch einmal umziehen wolle er nicht.

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