Tipps der Verbraucherzentrale zum Schulstart

Wenn der Radiergummi lecker duftet, ist Vorsicht geboten

Nächste Woche beginnt „der Ernst des Lebens“. Am besten mit den richtigen Utensilien.
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Nächste Woche beginnt „der Ernst des Lebens“. Am besten mit den richtigen Utensilien.

Kommende Woche startet die Schule - für viele zum ersten Mal. Dabei gibt es viel zu beachten. Ein Überblick.

Bergisches Land. KommendeWoche geht es wieder los mit der Schule, für die meisten Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, die i-Dötzchen folgen in der Regel tags drauf. In den Rucksäcken und Schultaschen befindet sich dann auch wieder jede Menge Material, vom Bunt- bis zum Klebestift. Lydia Schwertner, Leiterin der Remscheider Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW, gibt Tipps, wie man diese umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich auswählt.

Sie rät zum Beispiel zu unlackierten Holzstiften oder – für Ältere – zu Druckbleistiften mit auswechselbaren Minen. „In Bleistiften oder Holzbuntstiften mit Lacküberzug können sich bedenkliche Stoffe wie Weichmacher verstecken, die beim Kauen oder Lutschen an den Stiftenden aufgenommen werden.“ Bei Textmarkern lasse sich Plastikmüll vermeiden, wenn man auf Holzstifte setzt, statt auf solche in Kunststoffhüllen.

Orientierung bei Wasserfarben, Filz- und Buntstifte sowie Knete biete das CE-Zeichen, so Schwertner. Noch besser sei es, wenn auf der Verpackung ein Hinweis zu finden sei, dass diese Produkte den europäischen Spielzeugnormen („DIN EN 71“) entsprechen.

„Federmäppchen aus Leder oder Stoff sind meist robuster als die Konkurrenz aus Kunststoff und zudem frei von Weichmachern“, erklärt Lydia Schwertner. Bereits fertig bestückte Etuis enthielten allerdings oft Dinge, die i-Dötzchen gar nicht benötigen, Zirkel und Füller zum Beispiel. „Gerade für Erstklässler wird der Inhalt des Mäppchens daher besser selbst von den Eltern zusammengestellt.“

Bei Klebstoffen reiche in der Regel ein lösemittelfreier Kleber in flüssiger Form oder als Stift völlig aus, sagt die Verbraucherschützerin. Schwieriger werde es dagegen bei der Wahl des richtigen Radiergummis, denn hier müssen die Hersteller nicht angeben, aus welchem Material diese bestehen. Helfen könne der Hinweis „frei von PVC“. Zudem sei Vorsicht geboten, wenn Radiergummis oder auch Buntstifte duften, dann könnten allergieauslösende Duftstoffe im Spiel sein. „Außerdem können leckere Gerüche wie Erdbeere oder Vanille Kinder dazu verleiten, die Utensilien in den Mund zu nehmen.“ wey

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