Hauptversammlung der Alexanderwerk AG

Vorstand hält am Ziel fest: 35 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2025

Vorstand Dr. Alexander Schmidt. Archivfoto: Michael Sieber
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Vorstand Dr. Alexander Schmidt.

Sondermaschinenbauer Alexanderwerke AG kommt bisher recht gut durch die Corona-Krise.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Das machte Vorstand Dr. Alexander Schmidt bei der Hauptversammlung des Remscheider Herstellers von Kompaktier- und Zerkleinerungsmaschinen am Donnerstag deutlich. Das Niveau der Auftragseingänge bis Ende Oktober liege in etwa im Bereich der „sehr guten Jahre 2017 und 2018“.

Weil auch das Ersatzteilgeschäft derzeit wieder anzieht, könnte das Unternehmen trotz Pandemie sein Vorjahresergebnis erneut erreichen oder vielleicht sogar übertreffen. Mehr als 24 Millionen Euro Umsatz, davon etwa 70 Prozent mit neuen Maschinen und 30 Prozent mit Ersatzteilen und Serviceleistungen, machte die Alexanderwerke AG 2019, trotz Gewinnrücklagen von mehr als 1,2 Millionen Euro weist die Bilanz einen Überschuss von 1,225 Millionen Euro aus.

Knapp ein Drittel davon wollten Vorstand und Aufsichtsrat an die Aktionäre ausschütten, eine Dividende von 22 Cent je Aktie. Dagegen regte sich allerdings Widerstand unter den Anteilseignern. Ein Gegenantrag eines Aktionärs schlug vor, nahezu den ganzen Bilanzgewinn auszuschütten, 67 Cent je Aktie. Doch die Mehrheit der Aktionäre folgte dem ursprünglichen Vorschlag.

Auch weil Vorstand Schmidt, dem die Versammlung mit großer Mehrheit die Entlastung erteilte, deutlich machte, dass er das verbleibende Geld in die Weiterentwicklung der Firma investieren will. Neben einer „konzernweiten Digitalisierungsvision“ mit einem Volumen von einer Million Euro seien ein Ausbau des amerikanischen Standortes, ein neues Büro in Singapur und eventuell eine größere Akquisition geplant, so Schmidt. Zudem solle auch die Suche nach einem neuen Standort für den Hauptsitz in Remscheid wieder intensiviert werden. Ziel sei es, bis 2025 den Umsatz der Gruppe auf 35 Millionen Euro zu steigern, so Schmidt: „Das ist nicht nur eine Vision, sondern kann, wenn wir daran arbeiten, Realität werden.“

Die 1885 gegründete heutige Alexanderwerk AG war früher vor allem für ihre Fleischwölfe bekannt, spezialisierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg aber auf die Herstellung von Maschinen für die Pharmaindustrie. Heute sieht sich das Unternehmen als Technologieführer im Bereich Kompaktierer und Granulatoren für die Lebensmittel,- Chemie- und Pharmaindustrie. Neben dem Stammsitz an der Kippdorfstraße unterhält das Unternehmen Niederlassungen und Büros in den USA, China, Indien und Kolumbien.

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