Volla Phone

Das Smartphone aus Remscheid nimmt immer weiter Gestalt an

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Im Herbst soll das Volla Phone auf den Markt kommen, vorher gab es noch wertvolle Anregungen für die Entwickler.

Volla Community Days: Interessierte aus der ganzen Welt geben den Entwicklern Tipps.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Das bergische Volla Phone nimmt weiter Gestalt an. Im Herbst soll das Smartphone, das neben einer leichten Bedienbarkeit mit einem hohen Maß an Datensicherheit überzeugen will, auf den Markt kommen. Am vergangenen Wochenende fanden die zweiten „Volla Community Days“ in Remscheid statt. Interessierte aus der ganzen Welt gaben dem Team um Entwickler Dr. Jörg Wurzer Tipps für das neue Produkt.

„Dadurch gewinne ich wertvolle Erkenntnisse“, sagt Wurzer. Seit der Remscheider das Volla-Projekt angeschoben hat, hält er mit Unterstützern auf der ganzen Welt Kontakt. Einmal im Jahr lädt er sie nach Remscheid ein. Trotz Corona kamen diesmal acht Interessierte persönlich ins Bergische, weitere 22 schalteten sich online zu. Alle mit dem Wunsch, an der Entwicklung des Volla Phone teilzuhaben.

„Oft geht es um Details“, berichtet Wurzer. Ein haptisches Feedback, wenn man durchs Menü des Telefons navigiert, zum Beispiel. Dass der Fingerabdruckscanner zusätzliche Funktionen bekommt. Oder wie der Datenschutz noch effektiver werden kann. „Das ist tatsächlich sehr produktiv.“

Mit dem Volla Phone will Jörg Wurzer eine eigene Kategorie auf dem Handy-Markt schaffen.

Der Remscheider Jörg Wurzer hat mit einem internationalen Team das besonders einfach zu bedienende Volla Phone entwickelt, das er nun auf den Markt bringt.

Das Telefon richtet sich an Menschen, die es besonders sicher mögen. Und solche, die ihrem Smartphone nicht mehr so viel Aufmerksamkeit widmen wollen. Erreicht werden soll das unter anderem durch einen aufgeräumten Startbildschirm mit intuitiver Bedienung und ohne ablenkende App-Sammlungen. Basis ist ein Betriebssystem, das ein internationales Team aus der Open-Source-Variante von Android entwickelt.

Remscheid: Viel Aufmerksamkeit in der Technik-Szene

In der Technik-Szene hat dieser Ansatz für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Deswegen finden sich weltweit Menschen, die daran mitwirken wollen. Und die dafür auch schon mal ins Bergische reisen. Zumal diesmal auch erstmals ein fertiger Prototyp des Volla Phone zur Verfügung stand. Wurzer: „Viele haben es direkt ausprobiert und damit rumgespielt.“

Während die Software aus Remscheid stammt, wird die Hardware im Münsterland produziert. So kann Corona zwar die Community Days, nicht aber die Markteinführung des Volla Phone beeinflussen. Aktuell kann das Mobiltelefon über die Crowdfunding-Plattform indiegogo vorbestellt werden. Zudem würden manche Interessierte auch per E-Mail ordern, berichtet Wurzer. Im Herbst soll dann ein eigener Shop online gehen.

Immer mit dem Ziel, das Marktpotenzial des Volla Phones zu zeigen. „Wenn wir einmal bewiesen haben, dass es dafür einen Markt gibt, wenden wir uns an die regulären Verkaufskanäle“, sagt Wurzer. Wenn alles gut läuft, liegt das Remscheider Smartphone im Laufe des nächsten Jahres bei Saturn, Media Markt und Co.

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