Neues Gesetz

DishCircle: Solingerinnen haben Mehrwegverpackungen für alle Situationen

Die Mehrwegverpackungen unter dem Namen „DishCircle“ können etwa 500 Mal genutzt werden.
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Die Mehrwegverpackungen unter dem Namen „DishCircle“ können etwa 500 Mal genutzt werden.

Katja und Marlon Brückmann bieten umweltfreundliche Lösungen für die Gastronomie an.

Von Holger Hoeck

Solingen. Seit 1978 ist die Sedullat GmbH, aktuell an der Solinger Hansastraße, ansässig – als Spezialist für den Bereich Non-Food in der Gastronomie, wozu Waren außerhalb des Lebensmittel-Sortiments zählen. Vor 15 Jahren wurde das Unternehmen von den Eheleuten Marlon und Katja Brückmann übernommen, die sich auf die Geschäftsbereiche Verpackungen und Einweggeschirr, Reinigungs- und Hygieneartikel sowie Großküchentechnik fokussiert haben.

Vor rund einem Jahr hat sich das Paar entschieden, die aktuellen Anforderungen an die Gastronomie verstärkt in den Fokus seiner Produktion zu nehmen. Seitdem stellen sie auch vielfältige nachhaltige Mehrwegverpackungen her, die unter dem Begriff „DishCircle“ angeboten werden und dem europäischen Verpackungsgesetz („§ 33 Mehrwegalternative für Einwegkunststofflebensmittelverpackungen und Einweggetränkebecher“) entsprechen.

Das Sortiment ist sehr facettenreich und dürfte für jedes Restaurant und Bistro sowie für Kantinen das Richtige parat halten. Mehrweggeschirr, Schalen mit und ohne Trennung, Menüboxen und insbesondere Becher stehen für die heutzutage wertvolle Vermeidung von Verpackungsmüll zur Auswahl.

Seit 1978 ist die Sedullat GmbH auf den Non-Food-Bereich in der Gastronomie spezialisiert.

„Wir hatten festgestellt, dass spätestens durch den Lockdown der Verbrauch an Einwegverpackungen immens zugenommen hatte. Obwohl wir schon seit vielen Jahren Einwegverpackungen vertreiben, ist uns daher die Entscheidung, auch Mehrwegverpackungen anzubieten, nicht schwergefallen“, erklärt die 41-jährige Katja Brückmann, die trotz dreifachen Nachwuchses ihren Mann unterstützt. Der gebürtige Ohligser betont, dass die Entscheidung fast zwangsläufig fiel. „Es gab kein Konzept, das uns überzeugt hatte und das wir vertreten wollten. Daher haben wir unser eigenes entwickelt.“

So nachhaltig ist Remscheid

Alle Behälter können individuell mit einem Kundenlogo und bis zu vier Farben bedruckt werden – alternativ kann auch eine Veredelung mit Kundenlogo als Relief erfolgen. Nach der einmaligen Anschaffung können die Produkte rund 500 Mal genutzt werden. „Die Gastronomen können die nicht mehr verwendbaren Behälter dann an uns zurückgeben, die in unserem Werk zu neuem Granulat verarbeitet werden, das zu einem bestimmten Prozentsatz für die Produktion neuer Waren benötigt wird. Das Granulat, das nicht mehr für die Neuproduktion zu verwenden ist, wird für andere Produkte wie etwa Tür- oder Fenstergriffe sowie für den Straßenbau gebraucht“, erläutert Marlon Brückmann. Das Ende der Fahnenstange sei noch nicht erreicht. „Wir möchten natürlich noch weitere Werkzeuge produzieren, auch auf Wunsch und Vorschläge der Kunden.“

Katja Brückmann und Marlon Brückmann wollen mit ihren Entwicklungen expandieren.

In Kürze wird das Unternehmen auch über eine mobile Spülstraße verfügen, die insbesondere bei von mehreren Tausend Zuschauern besuchten Festivals zum Einsatz kommen soll. „Die Reinigung der Kunststoffgefäße ist natürlich ein wichtiger Aspekt. Die bestellte Maschine schafft es, bis zu 5000 Becher pro Stunde zu spülen und zu trocknen. Damit können also die benutzten und zurückgegebenen Verpackungen noch vor Ort gereinigt werden. Dies hat den Vorteil, dass weniger Müll entsteht und der Veranstalter letztlich weniger Kosten für die Entsorgung bezahlen muss“, sagt Katja Brückmann.

Aktuell arbeiten zehn Mitarbeiter im Unternehmen, bei dem die zur Zeit noch an der Mangenberger Straße stattfindende Produktion mit der Zentrale und dem Lager im zweiten Quartal zusammengelegt werden soll. Auch personelle Expansion wird angestrebt.

Die beiden „DishCircle“-Gründer sind stolz, dass auch in mehreren Kantinen der Stadt Solingen ihre Verpackungen mittlerweile verwendet werden. „Das ist natürlich eine tolle Sache und motiviert uns umso mehr, unsere Waren zu einhundert Prozent hier zu produzieren“, betont Marlon Brückmann.

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