Mehr Platz für Clara und Emma

Thomas (Blau, l.) und Stefan (Birkendahl) mit Filtern für „Lina“, „Clara“ und „Emma“: Die Ölnebelabscheider tragen Frauennamen. Foto: Christian Beier

BLAU + BIRKENDAHL Metallbaumeisterbetrieb bietet jetzt auch Ölnebelabscheider an.

Thomas Blau und Stefan Birkendahl brauchen Platz. Die beiden Geschäftsführer eines Metallbaumeisterbetriebs, der unter anderem Blechverarbeitung, Rohrleitungs- und Behälterbau anbietet, haben ein neues Geschäftsfeld erschlossen: Sie installieren, reparieren und warten Ölnebelabscheider der 3nine GmbH. Außerdem liegt der Vertrieb für NRW in ihren Händen.

Deshalb hat die Firma von der Grundstraße jetzt noch eine 110 m² große Halle dazugemietet und kommt damit auf 750 m². „Wir haben seit fünf Jahren Kontakt zu 3nine“, sagt Thomas Blau. „In Deutschland und der Schweiz sind rund 2000 der aus Schweden stammenden Geräte im Einsatz. Sie können die sehr wartungsarmen Abscheider auf jede Dreh-, Fräs- und Schleifmaschine stellen. Für Emulsionen sind sie meines Erachtens das Beste.“

Die Geräte, in denen rotierende Lamellenstapel den Ölnebel trennen, sind für die beiden Geschäftsführer eine willkommene Ergänzung. 2009 ging der Umsatz um rund ein Viertel zurück; trotzdem musste das siebenköpfige Team (einschließlich der beiden Chefs und der beiden Lehrlinge) nicht kurzarbeiten. „Wir liefern Randprodukte, die nicht unbedingt für die Fertigung erforderlich sind“, erläutert Blau und nennt die Trockenfiltration („Sturm“) als Beispiel. Die Kunden kommen unter anderem aus der Pharma- und Lackindustrie. „Trotzdem bringen es die Nischen auf die Dauer - und dass wir jetzt mit den Ölnebelabscheidern überregional tätig sind.“

In einer Nische arbeiten Blau und Birkendahl etwa, wenn sie Absperrgitter und Kleinteile für Ausstellungen im Ruhr Museum (Zollverein, Essen) fertigen - oder Edelstahlrahmen herstellen für Bilder, die während des G-20-Gipfels in der Villa Hügel gezeigt wurden. Thomas Blau: „Das war alles reine Handarbeit.“

„Wir denken, dass wir mit unserem Angebot auf dem richtigen Weg sind“, meinen die beiden Geschäftsführer, die gut 15 000 Euro in Lagereinrichtung, Werkstattumbau, Prüfstandinstallation und Software investierten. „Irgendwann springt es wieder an“, kommentiert Stefan Birkendahl. „Dann sind wir dabei.“ flm

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