Wirtschaft

Jumo setzt rasanten Wachstumskurs fort

Jumo-Geschäftsführer Günther Schorn freut sich auf den zweiten Neubau mit Dachterrasse. Fotos: Christian Beier
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Jumo-Geschäftsführer Günther Schorn freut sich auf den zweiten Neubau mit Dachterrasse.

Geschäftsführer der Projektbau GmbH plant ein zweites Firmengebäude im Südpark. Weitere Mitarbeiter sollen eingestellt werden.

Von Michael Kremer

Es geht voran mit der von Günther Schorn (41) gegründeten Jumo Projektbau GmbH. Keine vier Jahre nach dem Start seiner auf Laden-, Objekt- und Innenausbau spezialisierten Firma setzt sich das rasante Wachstum fort. Der gerade erst zum Jahreswechsel bezogene Firmenneubau im Südpark ist schon zu klein geworden. Deshalb soll noch in 2019 mit dem Bau eines zweiten Gebäudes begonnen werden. Die Gesamtfläche wird sich dadurch auf 1400 Quadratmeter verdoppeln.

Eine Kombination aus Industriecharakter und Wohlfühlklima prägt die Inneneinrichtung.

Begonnen hat Schorn in einem kleinen Büro in Ohligs – allein. Die Geschäfte liefen gut, Mitarbeiter wurden eingestellt und größere Räume an der Keldersstraße bezogen. Die 160 Quadratmeter dort reichten gerade einmal zwei Jahre. Ein Neubau mit etwa 700 Quadratmetern musste her. Der wurde im vergangenen Jahr am Südpark in knapp sechs Monaten hochgezogen. Dort arbeiten heute 23 Mitarbeiter. Im April kommen drei weitere hinzu. Dann wird es allmählich eng, zumal noch weitere Verstärkung für das Jumo-Team aus Architekten, Innenarchitekten, Tischlermeistern, Technikern und Kaufleuten gesucht wird.

„Ich denke, dass der zweite Neubau auch schnell voll sein wird“, blickt Schorn in die Zukunft. Diese Zuversicht beruht auf einem jüngst erstellten Drei-Jahres-Plan, der ein jährliches Wachstum um 60 Prozent vorsieht. Gegenüber den Vorjahren ist das vorsichtig geschätzt. „Bisher sind wir jedes Jahr um 100 Prozent gewachsen“, sagt der Geschäftsführer. Das bezieht sich auf die Mitarbeiterzahl und den Umsatz. Im ersten Jahr waren es 1,2 Millionen Euro, für 2019 hat sich Schorn 16 bis 17 Millionen Euro zum Ziel gesetzt.

FIRMENCHRONIK

2015 Günther Schorn gründet die auf Laden-, Objekt- und Innenausbau spezialisierte Jumo Projektbau GmbH.

2017 Bezug von Firmenräumen an der Keldersstraße.

2018 Umzug in den Firmenneubau im Südpark.

Mit einem mittleren einstelligen Millionenbetrag rechnet der Geschäftsführer für den zweiten Neubau. „Den müssen wir nicht mehr ganz so schnell hochziehen“, sagt er. Der Geschäftsführer geht davon aus, dass der zweite Neubau im Sommer 2020 bezogen werden kann. Der wird im Prinzip ein Spiegelbild des ersten Neubaus, „lediglich um 90 Grad gedreht“, erläutert Schorn. Verbunden werden beide Gebäude durch eine 15 Meter lange, überdachte Brücke.

Industriecharakter und Wohlfühlklima werden kombiniert

Die beiden Gebäude werden sich nicht nur äußerlich, sondern auch im Inneren ähneln. Schorn vertraut dort ebenfalls auf eine Kombination aus Industriecharakter („weil wir dort hauptsächlich tätig sind“) und Wohlfühlklima für seine Mitarbeiter. Zu Letzterem soll die geplante Dachterrasse mit Grillplatz beitragen. Die gibt es im ersten Neubau nicht. Dort steht ein Wärmetauscher auf dem Dach, der sommers wie winters für ein angenehmes Klima im Haus sorgt.

Neben der Dachterrasse möchte Schorn große Teile des zweiten Neubaus nutzen, um Entspannungszonen für ihn und seine Mitarbeiter zu schaffen. Als solche betrachtet der gebürtige Österreicher auch die Umgebung im Südpark. Einen besseren Platz für seinen Firmensitz kann sich der gelernte Tischlermeister und Kaufmann kaum vorstellen. Sollte der zweite Neubau tatsächlich schon bald nicht mehr reichen, kämen allenfalls weitere Zweigstellen in anderen Orten in Betracht. „Hauptstandort wird immer Solingen bleiben“, sagt Schorn. Er liebt den Geburtsort seiner Ehefrau und fühlt sich mittlerweile selbst als Solinger. Dieses Gefühl könnte nur noch durch weitere Mitarbeiter und Auftraggeber aus der Klingenstadt gesteigert werden.

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