Immobilienausstellung

Immobilien sind weiter sehr gefragt

Beim Pressegespräch zur Immobilienausstellung der Stadt-Sparkasse stellten die Makler ihre Schwerpunkte vor. Foto: Daniela Tobias
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Beim Pressegespräch zur Immobilienausstellung der Stadt-Sparkasse stellten die Makler ihre Schwerpunkte vor.

Stadt-Sparkasse lädt zur 52. Ausstellung ein. Viele Angebote und Beratung rund um die Finanzierung.

Von Michael Kremer

In Zeiten niedriger Zinsen rücken Immobilien stärker in den Fokus – bei Investoren, als Altersvorsorge und zur eigenen Nutzung. Auch die Stadt-Sparkasse Solingen hat nach Angaben ihres Vorstandsmitglieds Sebastian Greif im vergangenen Jahr „eine nach wie vor hohe Nachfrage nach Immobilien und Finanzierungen“ registriert. Rund 300 Millionen Euro hat das Geldinstitut seinen Kunden in 2018 an Immobilienkrediten gewährt. Dieser Trend flaut nicht ab. „Auch die ersten zwei Monate des laufenden Jahres waren vielversprechend“, sagt Greif.

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Vor diesem Hintergrund dürfte die von seinem Haus in diesem Jahr zum 52. Mal ausgerichtete Immobilien-Ausstellung (» Kasten) auf großes Interesse stoßen. Davon gehen auch die Immobilien-Makler aus, denn laut Greif sei „die Nachfrage nach Ausstellungsplätzen deutlich gestiegen“. Daher stellen in diesem Jahr noch mehr Makler und Bauträger als bisher ihre Angebote an Neu- und Altbauten, Ein- und Mehrfamilienhäusern vor.

„Ladenhüter gibt es zurzeit wenig“, beschreibt Greif die Lage auf dem Markt. Insbesondere in Ohligs und Gräfrath seien die Nachfrage – und damit auch die Preise – durch die Nähe zum Hauptbahnhof beziehungsweise zur Autobahn 46 gestiegen. Viele Pendler erhöhen dort den Druck auf den Wohnungsmarkt, wobei dies laut Dr. Thorsten Meis, Geschäftsführer der Ohligser Kubikom Immobilien GmbH, „bei den Anlageobjekten deutlich spürbar“ sei. Steigende Preise gebe es allerdings auch bei den Wohnimmobilien. Insbesondere bei nicht hochpreisigen Einfamilienhäusern könne nach Angaben von Stefan Jäger, Geschäftsführer der Olaf Jansen GmbH, die Nachfrage nicht gedeckt werden.

Sparkasse bietet erstmals Wohnungen auf Olbo-Gelände an

Etwas Entlastung versprechen sich die Makler durch die derzeit laufenden und geplanten Bauvorhaben. So wird die Stadt-Sparkasse bei ihrer Ausstellung erstmals 60 Wohnungen anbieten, die auf dem Olbo-Gelände entstehen werden. Auch die 13 bei der Immobilien-Messe vertretenen Makler werden mit neuen Angeboten an die Öffentlichkeit treten. „Wir werden erstmals ein Projekt in Gräfrath vorstellen und beginnen mit der Vermietung von Seniorenwohnungen im Ellerhof an der Ellerstraße“, sagt Jäger.

IMMOBILIEN-MESSE

AUSSTELLUNG Zum 52. Mal in Folge präsentiert die Stadt-Sparkasse Solingen am Sonntag, 24. März, von 11 bis 16 Uhr die Immobilien-Ausstellung in ihrer Hauptstelle an der Kölner Straße. Der Eintritt ist frei.

PARKPLÄTZE Die Sparkassen-Parkplätze an der Peter-Knecht- und Graf-Engelbert-Straße können kostenlos genutzt werden.

AUSSTELLER Neben der Stadt-Sparkasse sind 17 weitere Aussteller vertreten.

Bewegung gibt es auch andernorts: Die Raumvision by MSD Immobilien GmbH beginnt mit der Vermarktung von 63 Mietwohnungen im Südpark. Für weitere 50 Wohnungen läuft derzeit eine Bauvoranfrage. Kubikom hat Ein-Familien-Häuser im Portfolio, die auf dem Gelände des ehemaligen Stadions am Hermann-Löns-Weg bis 2020 fertiggestellt werden. Weitere 22 hochpreisige Wohnungen entstehen nach Angaben von Sabine Littera von Falc Immobilien im ersten Bauabschnitt eines Projektes am Engelsgarten in Gräfrath.

Trotz aller Bautätigkeit werde die Nachfrage nach Einschätzung von Raumvision-Geschäftsführer Sam Jordan in Zukunft „noch mehr Fahrt aufnehmen“. Der Druck werde unter anderem von auswärtigen Interessenten nach Solingen getragene. Er spricht sich deshalb für einen Masterplan aus, der Auskunft darüber geben soll, wie die Solinger in Zukunft leben und wohnen wollen. Derzeit würden vor allem viele „punktuelle Maßnahmen“ umgesetzt. „Derzeit führen die an sich guten Einzelmaßnahmen aber aneinander vorbei“, sagt Jordan: „Jeder macht sein eigenes Ding.“

Gebremst werde eine mögliche Bautätigkeit aktuell allerdings auch von anderer Seite: „Es ist schwierig geworden, ein Bauunternehmen zu finden“, sagt Jäger. Deren Auftragsbücher seien voll, bestätigt Jordan. Dies führe dazu, dass mit deutlich längeren Vorlaufzeiten gerechnet werden müsse.

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