Wirtschaft

Hier knüpfen Schüler ihre ersten beruflichen Kontakte

BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe.
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BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe.

Tage der offenen Tür am Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie.

Von Peter Klohs

Remscheid. Das Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI) wird sich und sein reichhaltiges Programm an zwei Tagen der offenen Tür vorstellen. Am Freitag, 4. November, öffnen sich die Türen des beruflichen Kompetenzzentrums an der Wüstenhagener Straße von 8 bis 17 Uhr, am darauffolgenden Samstag ist der Besuch von 11 bis 16 Uhr möglich. Wie üblich wird die berufliche Aus- und Weiterbildung im Mittelpunkt der beiden Tage stehen.

„Denn beides eröffnet Chancen und Perspektiven, heute mehr denn je“, ist BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe überzeugt. Er verweist auf die rund 50 weiteren Aussteller aus den Reihen der bergischen Industrieunternehmen. „Diese werden auch freie Ausbildungsstellen für 2023 anbieten“, kündigt er an.

Die moderne Welt der Grund- und Fachausbildung kann an den beiden Tagen auf rund 14 000 Quadratmeter großen Fläche erkundet werden. Mit den Ausbildungsstätten, den Fach- und Unterrichtsräumen und weiteren Akzenten durch Live-Präsentationen in den BZI-Werkstätten und Techniklaboren steht den Besuchern eine reichhaltige Palette zur Verfügung. Es geht um Berufsorientierung und Weiterbildung, das Mitwirken an handwerklichen Prozessen ist ausdrücklich erwünscht. Zudem werde über Projekte der beruflichen Integration, Qualifizierung und die praxisgeprägte Weiterbildung informiert. „Dies alles gewinnt vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels immer mehr an Bedeutung.“

Im Gegensatz zum letztjährigen Tag der offenen Tür wird es in diesem Jahr vergleichsweise locker zugehen. „2021 hatte uns Corona im Griff“, erinnert sich der Geschäftsführer. „Wenn die Corona-Regeln so bleiben wie zurzeit, dann können wir uns ohne Maskenpflicht treffen.“ Und auch die lästigen Türkontrollen werden entfallen.

Am Freitagmorgen werden zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Remscheider Schulen ersten Kontakt zu Unternehmen aus dem Bergischen Land aufnehmen und auch sofort ihre Bewerbung abgeben können. „Es mag sein, dass nicht alle wissen, welchen Beruf sie ergreifen möchten.“ Hierfür wurde von einem externen Team eine sogenannte Planetenreise entwickelt.

Berufsuchende erkunden ihre Interessen spielerisch

Mit den Berufsuchenden werde dieses spielerisch erkunden, wohin die berufliche Reise gehen könnte. Lampe: „Die Schülerinnen und Schüler werden dabei in erste leichte Entscheidungsprozesse geführt. Denn wir sind sicher: Es gibt nicht zu wenig Angebote, aber es gibt zu wenig Unterstützung für die Suchenden.“

Zur Zeit werden im BZI 160 Auszubildende aus- und weitergebildet. Die Abbrecherquote ist extrem gering.

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