Citycubes

Graue Kästen werden zu Werbeflächen

Verleger Michael Boll (r.) und Rheinkultur-Geschäftsführer Klaus Peter Weber zeigen, wie Firmen auf den Schaltschrankanlagen auf sich aufmerksam machen können. Die B. Boll Mediengruppe wirbt in der Klingenstadt auf zwei Citycubes für das Solinger Tageblatt. Foto: Christian Beier
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Verleger Michael Boll (r.) und Rheinkultur-Geschäftsführer Klaus Peter Weber zeigen, wie Firmen auf den Schaltschrankanlagen auf sich aufmerksam machen können. Die B. Boll Mediengruppe wirbt in der Klingenstadt auf zwei Citycubes für das Solinger Tageblatt.

B. Boll Mediengruppe und Agentur Rheinkultur kooperieren bei der Vermarktung von Citycubes.

Bergisches Land. Sie sind grau, häufig beschmiert und selten ein Hingucker. Doch Klaus Peter Weber hat in den Schaltschrankanlagen der Telekom schon immer mehr gesehen als schnöde Kästen am Straßenrand. „Im Grunde“, sagt der Solinger Unternehmer, „ist das eine ideale Werbefläche.“ Er stellte seine Idee dem Telekommunikationsanbieter vor, erhielt 2015 den Zuschlag. Seitdem ist seine Rheinkultur Medien und Verlags GmbH für die Vermarktung von deutschlandweit rund 400 000 Schaltschrankanlagen in rund 10 000 Städten, Kommunen und Gemeinden verantwortlich. Dabei kooperiert Weber seit kurzem mit der B. Boll Mediengruppe, Verlag unter anderem des Solinger Tageblattes, des Remscheider General-Anzeigers und des Haaner Treffs.

Im gesamten Verbreitungsgebiet der B. Boll Mediengruppe –von Haan über Solingen und Remscheid bis Burscheid – ist das Mediaberatungsteam von B. Boll Ansprechpartner für Buchungen von Werbeschaltungen auf sogenannten Citycubes. Verleger Michael Boll sieht großes Potenzial in dieser Kooperation: „Ich freue mich sehr, dass wir mit den Citycubes unseren Werbekunden nun auch eine attraktive und hochwertige Form der Außenwerbung anbieten können. Citycubes sind die perfekte Ergänzung zu den bewährten Print-, Audio- und Digitalwerbeformen unserer Medien.“

Auch Rheinkultur-Geschäftsführer Klaus Peter Weber freut sich auf die Zusammenarbeit: „Wir möchten schnell möglichst viele Unternehmen mit den Citycubes in Kontakt bringen. Dabei ist die B. Boll Mediengruppe mit ihrem riesigen Kundennetz, das sie seit vielen Jahren pflegt, der richtige Partner.“

Citycubes stehen seit sechs Jahren für Werbung zur Verfügung

In den 1980er Jahren hat Weber begonnen, sich mit dem Thema Außenwerbung zu beschäftigen. Nach Stationen bei der Deutsche Städte Medien GmbH und Ströer gründete er 2009 die Rheinkultur Medien und Verlags GmbH. Im Wesentlichen ist das Unternehmen ein Familienbetrieb: Neben Klaus Peter Weber arbeiten in dem 15-köpfigen Team Tochter Gina als Leiterin des Backoffice und Sohn Robin, verantwortlich für den kaufmännischen Bereich, mit. Ehefrau Gabriele unterstützt bei Bedarf.

Ein Standbein für das Unternehmen mit Sitz an der Bismarckstraße in Solingen ist das Vermarkten von Außenwerbeflächen für Kunden aus der Entertainmentbranche. Die Bandbreite reicht von Werbung für das neue Album der Broilers bis zur Ankündigung des Summerjam-Festivals.

Ob Stromversorger, Stadtwerke oder Verkehrsbetriebe – für die Idee der Citycubes gibt es noch viel Potenzial.

Klaus Peter Weber, Werbefachmann

Vor sechs Jahren sind die Citycubes hinzugekommen. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, auch kleinen und mittelständischen Betrieben eine Möglichkeit zu bieten, trotz begrenztem Budget Dauerwerbung betreiben und lokal auf sich aufmerksam machen zu können“, erläutert Weber. Oder anders ausgedrückt: „Wir ermöglichen Gewerbebetrieben in C-Lage, Werbeflächen in A-Lage zu mieten.“ Die Citycubes werden dauerhaft gebucht, mindestens für zwölf, meist aber 24 oder 36 Monate. Interessant sei das vor allem in kleineren Städten mit einer begrenzten Zahl an Außenwerbeträgern.

Citycubes bedeuten nicht nur Werbung, sie verändern auch das Stadtbild nachhaltig zum Positiven

Doch nicht nur für die Firmen ergibt sich dem Werbefachmann zufolge ein Mehrwert. Auch die Kommunen können profitieren, betont er: „Das Stadtbild verändert sich nachhaltig zum Positiven.“ Für die Gestaltung der Schaltschrankanlagen kommen Spezialfolie oder Alu-Dibond-Platten zum Einsatz.

Klaus Peter Weber ist von dem Konzept überzeugt. Über die Deutsche Telekom hinaus ist seine Agentur mit anderen Betreibern von Schalt- und Verteilerkästen im Gespräch. „Ob Stromversorger, Stadtwerke oder Verkehrsbetriebe - für die Idee der Citycubes gibt es noch viel Potenzial“, sagt der Solinger. In seiner Heimatstadt bestehe etwa eine Kooperation mit den Stadtwerken.

Für Kulturschaffende, Vereine, Grundschulen oder etwa Kindergärten verspricht Weber besondere Konditionen: „Die müssen keine Miete zahlen, sondern können die Kästen nach Absprache mit uns zum Beispiel bemalen oder anderswie kreativ und individuell gestalten.“

Ansprechpartner

Von Haan über Solingen und Remscheid bis nach Burscheid – in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet ist die B. Boll Mediengruppe mit ihren Mediaberatern Ansprechpartner für Werbeschaltungen auf Citycubes. Weitere Informationen gibt es bei Anzeigenleiter Jörg Laus unter Tel. (02 12)  299-111 oder per E-Mail: joerg.laus@ solinger-tageblatt.de.

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