Auszeichnung

Gleich zwei IHK-Bildungspreise gehen ins Bergische Land

Die Solinger Digitalagentur AWEOS konnt die Auszeichnung unter anderem aus den Händen von Moderatorin Judith Rakers entgegen nehmen.
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Die Solinger Digitalagentur AWEOS konnt die Auszeichnung unter anderem aus den Händen von Moderatorin Judith Rakers entgegen nehmen.

Solinger Digitalagentur und Wuppertaler IT-Dienstleister in Berlin ausgezeichnet.

Von Sven Schlickowey

Bergisches Land. Der IHK-Bildungspreis geht in diesem Jahr ins Bergische – und das gleich doppelt. Bei der Preisverleihung in Berlin wurden das Solinger Unternehmen AWEOS und die Wuppertaler Firma BUCS IT ausgezeichnet. Sie erhalten, wie die anderen zehn Finalisten auch, einen eigenen Imagefilm. Und darüber hinaus jeweils ein Preisgeld von 6000 Euro, das als Spende an eine gemeinnützige Initiative im Bereich Bildung geht.

AWEOS, die Solinger Digitalagentur von Christos Papadopoulos, erhielt den ersten Preis in der Kategorie „kleine Unternehmen“, dabei wurde sie vor allem für ihre besondere Herangehensweise mit den Azubis ausgezeichnet. Statt Fehler zu kritisieren, konzentriere man sich auf die Bildung von Prozessen, die in der Vergangenheit begangene Fehler dauerhaft verhindern.

„Viele Azubis lernen in der Schule: Ich darf keine Fehler machen“, erklärt Papadopoulos. „Im Beruf gewinnen aber diejenigen, die bereit und mutig genug sind, Fehler zu machen – und dann daraus lernen.“ Dabei lege man viel Wert darauf, dass die Azubis Verantwortung übernehmen und vom Start weg selbstständig arbeiten. Das wirke gerade bei jungen Menschen, die in der Schule Probleme gehabt haben, wahre Wunder, ist der Inhaber überzeugt.

Betriebe sollen Nachwuchs ausbilden und fördern

In der Kategorie „mittlere Unternehmen“ ging die Auszeichnung an die Wuppertaler BUCS IT GmbH. Das Unternehmen setze unter anderem auf nach dem Gallup-System ausgebildete Stärken-Coaches, berichtet Personalleiter Manuel Becker. Ziel sei es, dass die gesamte Ausbildung an den Stärken der Azubis ausgerichtet wird und so frühzeitig eine optimale Personalentwicklung stattfinden kann.

Zudem stehe jedem Mitarbeiter, und damit auch den Auszubildenden, ein „freies Fortbildungsbudget“ in Höhe von bis zu 1500 Euro pro Jahr zu, so Becker. Dieses Geld könne selbstständig genutzt werden – unter der Bedingung, dass das Wissen mit allen Mitarbeitern und den Chefs geteilt wird. So entstehe eine besondere Augenhöhe im Unternehmen.

Dass gleich zwei Firmen aus dem Bergischen den Preis erhalten haben, sei „herausragend“, sagt Carmen Bartl-Zorn, für Aus- und Weiterbildung zuständige Geschäftsführerin der Bergischen IHK. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels und fehlender Auszubildender sei es wichtig, in der Ausbildung Akzente zu setzen. „Für die Betriebe im Speziellen, aber auch den Wirtschaftsstandort an sich, ist es von herausragender Bedeutung, den Nachwuchs auszubilden und zu fördern.“

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