3-D-Start-up Campus NRW

Firmen drucken ihre Logos als Plätzchenform

Coworkit-Projektmanager Sven Wagner zeigt einen Weihnachtsstern, der auf einem 3-D-Drucker erstellt wurde. Auch Ausstechformen für Plätzchen in Form des Firmenlogos könnten so gedruckt werden.     Foto: Christian Beier
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Coworkit-Projektmanager Sven Wagner zeigt einen Weihnachtsstern, der auf einem 3-D-Drucker erstellt wurde. Auch Ausstechformen für Plätzchen in Form des Firmenlogos könnten so gedruckt werden.

3-D-Start-up Campus NRW lud zum weihnachtlichen Kennenlerntreffen ein. 100 Gäste aus der Region waren angemeldet.

Von Michael Kremer

Der 3-D-Start-up Campus NRW nimmt jetzt richtig Fahrt auf. Nachdem das vom Land geförderte Projekt vor gut einem halben Jahr an den Start gegangen ist, stand gestern die erste große Veranstaltung an. Dem jahreszeitlichen Anlass entsprechend hatte Campus-Manager Phil Derichs zur Weihnachtsdruckerei ins Coworkit im Gründer- und Technologiezentrum an der Grünewalder Straße eingeladen. Zum „weihnachtlichen 3-D-Druck Event“, wie es im Untertitel hieß, hatten sich fast 100 Gäste aus der Region angemeldet.

„Wir wollen zeigen, was man Weihnachtliches mit 3-D-Druck machen kann“, beschreibt Derichs das Hauptthema des Nachmittags. Zum Beispiel können Firmenlogos als Plätzchenformen gedruckt werden. Garniert wurde dieser Marketing-Gag mit einer Präsentation, bei der sich neun junge Unternehmen, sechs davon aus dem Coworkit, vorstellen konnten. „Wir wollen sie mit anderen Unternehmen und Entscheidungsträgern zusammenbringen“, beschreibt Derichs den zweiten wichtigen Punkt des Treffens.

Regelmäßige Kennenlerntreffen sind im kommenden Jahr geplant

Daran anknüpfend ist das Netzwerken der dritte Punkt, der durch das gestrige Beisammensein gefördert werden soll. Derartige Treffen sollen im kommenden Jahr regelmäßig stattfinden – auch ohne den weihnachtlichen Rahmen. Neben den Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen sind laut Derichs auch Veranstaltungen geplant, bei denen sich Unternehmen gezielt über Möglichkeiten informieren können, die ihnen der 3-D-Druck bieten kann.

„Hier können wir allen helfen. Das macht das Förderprogramm möglich“, sagt Derichs. Dieses Programm läuft über zwei Jahre und soll dazu beitragen, ein 3-D-Start-up-Ökosystem in Solingen aufzubauen. Dazu sollen unter anderem bei Events, Treffen und Workshops junge Start-ups und Unternehmen aus der Region zusammengebracht werden. Bei daraus entstehenden Projekten steht der 3-D-Start-up Campus einerseits beratend zur Seite. Andererseits stehen dort mehrere 3-D-Drucker für die Umsetzung zur Verfügung.

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