Beratungsaktion

Experten taxieren den Wert von Kunst und Schmuck

Marius Tsakonis und seine Mitarbeiterin Freia Montag taxieren den Wert von Schmuckstücken und anderen Antiquitäten. Foto: Christian Beier
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Marius Tsakonis und seine Mitarbeiterin Freia Montag taxieren den Wert von Schmuckstücken und anderen Antiquitäten.

Großes Interesse an der Beratungsaktion „Bares und Wahres“ im H+ Hotel. Viele Solinger ließen dort ihre mitgebrachten Stücke schätzen.

Von Wolfgang Günther

Heiko Lüken wartete am Montagmittag im Foyer des H+ Hotels geduldig auf seinen Aufruf. Die kostenlose Expertise von Kunst- und Schmuckexperten hatte auch ihn neugierig gemacht. „Ich möchte alten Bernsteinschmuck aus meiner Familie begutachten lassen“, sagte der Solinger. Juwelier Marius Tsakonis, Inhaber des Auktionshauses „Schreuders Moerkerken“, und seine Mitarbeiterin Olesja Denzel kamen in das Solinger Hotel und begutachteten nicht nur den Schmuck aus dem Ostseeraum, sondern ebenso Diamanten, Gold und Silber sowie Militaria und Markenuhren.

„Wir wurden hier sehr fachmännisch beraten und sind um einiges schlauer geworden“, sagte das Solinger Ehepaar Christa und Günther Stratmann. Sie hatten einige Schmuckstücke mitgebracht, und sie begutachten lassen. „Wir kaufen an unseren Beratungstagen grundsätzlich nichts an“, versicherte der Juwelier, der über weltweite Kontakte verfügt. Für ihn stellen die kostenlosen Beratungen einen wichtigen ersten Kontakt zu neuen Kunden dar. „Es gibt einige schwarze Schafe in unserer Branche der Kunst- und Schmuckhändler, von denen wir uns distanzieren. Wir möchten erst einmal Vertrauen zu unseren Kunden aufbauen und besuchen sie auf Wunsch auch zuhause. Kurz gesagt, das Vertrauen unserer Kunden ist unser Kapital“, erläuterte Tsakonis, der die Kunden auch auf seine Läden in Duisburg, Viersen, Iserlohn und Wuppertal aufmerksam macht.

Auktionshaus steht in Renesse in den Niederlanden

Der diplomierte Juwelier hat mehrere Firmen, dazu ein Schmelzwerk für Edelmetalle in Rotterdam und eine Niederlassung in der europäischen Diamantenmetropole Antwerpen. In der niederländischen Stadt Renesse befindet sich sein Auktionshaus mit angeschlossenem Hotel. „Die Arbeit mit Schmuck und Antiquitäten ist sehr spannend, aber unterliegt auch einem ewigen Wandel“, sagte Olesja Denzel. Sie hat sich auf Ikonen und Gemälde spezialisiert. „Besonders jene alten Ikonen, die einst im kommunistischen Russland verpönt waren, sind heute in Russland wieder sehr gefragt“, erklärte die Expertin, die auch über das Interesse aus China an altem Bernsteinschmuck berichtete.

Am Dienstag stehen die Sachverständigen erneut von 11 bis 17 Uhr im H+ Hotel an der Teschestraße bereit.

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