Umwelt schonen

Ökoprofit: Diesmal geht es sogar noch mehr ums Energiesparen

13 teils ganz unterschiedliche Teilnehmer sind bei Ökoprofit diesmal dabei, hier das Mannesmann-Röhrenwerk.
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13 teils ganz unterschiedliche Teilnehmer sind bei Ökoprofit diesmal dabei, hier das Mannesmann-Röhrenwerk.

Die Zwischenbilanz bei der aktuellen Runde Ökoprofit.

Von Sven Schlickowey

Bergisches Land. Seit rund 20 Jahren schon hilft das Projekt Ökoprofit Unternehmen aus dem Städtedreieck dabei, die Umwelt zu schonen – und meistens auch noch Geld zu sparen. 13 Firmen sind bei der aktuellen Runde dabei, die angesichts der jüngsten Entwicklung eine besondere Bedeutung bekommen hat. Nun wurde eine erste Zwischenbilanz gezogen.

Dabei zeigte sich – wenig überraschend – dass diesmal noch mehr als bei den vorherigen Runden ein deutlicher Schwerpunkt auf Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs liegt. Insbesondere schnell wirksame Maßnahmen standen hier im Fokus, wie zum Beispiel die Anpassung der Heizungssteuerung hinsichtlich Heizzeiten und Temperatur, die Trennung von Bereichen zur Reduzierung der zu beheizenden Fläche oder geänderte Produktionsabläufe.

Denn nicht alle Vorschläge, die bei Ökoprofit erarbeitet werden, setzen hohe Investitionen voraus, wie die Erneuerung einer Absauganlage oder die Anschaffung eine Photovoltaikanlage. Oft braucht es nur wenig Geld. Oder auch gar keins, zum Beispiel bei rein organisatorischen Maßnahmen wie etwa der Verdichtung von Schichtzeiten.

Dabei setzt Ökoprofit auf zwei Säulen: Die Firmen werden von Experten individuell vor Ort beraten, dank finanzieller Förderung zu einem vergleichsweise günstigen Preis, und sie tauschen sich bei regelmäßigen Netzwerktreffen aus. Ein wesentlicher Teil des Erfolgs, wie Stefan Große-Allermann, der die Beratung vor Ort und die Workshops durchführt, meint: „Hier findet der wichtige Dialog, der Austausch von Ideen und die gegenseitige Motivation statt. Im Team, gemeinsam lässt sich eben mehr erreichen.“

Interessant ist der Austausch nicht zuletzt auch, weil die Teilnehmer meist aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft kommen. Und ganz unterschiedliche Herausforderungen haben. In der aktuellen Runde ist zum Beispiel mit dem Mannesmann-Röhrenwerk aus Remscheid ein besonders energieintensives Unternehmen dabei, ähnlich wie der Remscheider Werkzeughersteller Gedore. Aber auch das Systemhaus Erdmann, ein IT-Dienstleister aus Solingen, die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe und mit EDE und GEPA aus Wuppertal auch zwei reine Handelsunternehmen.

Hinter dem Kooperationsprojekt stehen unter anderem die drei bergischen Großstädte und ihre Wirtschaftsförderungen sowie die Bergische IHK. In den vergangenen Jahren haben mehr als 150 Firmen daran teilgenommen.

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