Gemeinschaftsstand

Das Städtedreieck fährt erneut gemeinsam zur Eisenwarenmesse

Die Internationale Eisenwarenmesse ist der wichtigste Branchentreff der Werkzeughersteller. Archivfoto: Roland Keusch
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Die Internationale Eisenwarenmesse ist der wichtigste Branchentreff der Werkzeughersteller.

BSW und Wirtschaftsförderungen planen wieder einen Gemeinschaftsstand in Köln.

Köln. Wenn im kommenden Jahr die Internationale Eisenwarenmesse in Köln wieder stattfindet, soll es erneut einen gemeinsamen Auftritt von Ausstellern aus dem bergischen Städtedreieck geben. Bereits zum achten Mal will die Bergische- Struktur und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) mit den lokalen Wirtschaftsförderungen aus Wuppertal, Solingen und Remscheid einen Gemeinschaftsstand organisieren.

Hier können sich vor allem die kleineren Werkzeughersteller aus der Region präsentieren, die sich sonst nur schwerlich einen eigenen Stand leisten könnten. Und ganz sicher nicht in Halle 10 unterkämen, da wo die wichtigsten Werkzeughersteller wie Gedore oder Hazet ihre Neuheiten zeigen.

Durch die gemeinsame Nutzung von Besprechungsräumen, Küche, Garderobe und Lager könnten die Teilnehmer am Gemeinschaftsstand Geld sparen, erklärt Jürgen Altmann von der Wirtschaftsförderung Wuppertal, der das Angebot der BSW als „Full Service-Paket“ bezeichnet: Von der Logistik über den Messebau bis zum Personal und Catering werden viele Aufgaben von den Organisatoren des Standes übernommen.

Das beziehe sich auch auf die gemeinsame Werbung. Im Idealfall müssten die Unternehmen nur noch ihre Standfläche bestücken, und die Messe könne losgehen. Im Vorfeld der Messe gibt es für die Aussteller zudem ein Messe-Coaching, in dem die Grundlagen eines erfolgreichen Messeauftritts, beispielsweise die Kommunikation am Stand und die Nachbereitung der Termine, behandelt werden.

Die Kölner Eisenwarenmesse gilt als die weltweit wichtigste Ausstellung der Werkzeugbranche und gehört gerade für die Remscheider Hersteller zum Pflichtprogramm. 2020 war die Messe, die regulär alle zwei Jahre stattfindet, erst auf dieses Jahr verschoben worden, fiel dann aber ganz aus. Die nächste Ausgabe ist für die Zeit vom 6. bis zum 9. März kommenden Jahres geplant.

Die Erfahrung habe gezeigt, „dass die Messe als analoges Format sinnvoll ist, da sie dialogorientiert ist“, sagt Anette Kolkau von der BSW. Außerdem sei es wichtig, die Produkte in die Hand zu nehmen. Es seien „Werkstoffe, die man sehen, fühlen und erleben muss“. Entsprechend habe man sich entschieden, wieder mit einem Gemeinschaftsstand dabei zu sein. Bei einer ersten Informationsveranstaltung wurden interessierten Unternehmen die Planungen vorgestellt. Mit Anmeldungen hielten sich die Firmen aber noch zurück. Noch ist vielen das Pandemiegeschehen zu unübersichtlich. -bakü/wey-

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