Geschenke

So kommt die Weihnachtspost sicher und pünktlich an

Pakete müssen früh genug losgeschickt werden.
+
Pakete müssen früh genug losgeschickt werden.

Das ist beim Versand von Briefen und Paketen zu beachten.

Von Sven Schlickowey

Bergisches Land. Geschenke, Grußkarten und manchmal auch Bargeld – kurz vor Weihnachten steigt das Paket- und Postaufkommen erfahrungsgemäß deutlich an. „Die weihnachtliche Vorfreude wird jedoch schnell getrübt, wenn Sendungen verspätet, beschädigt oder gar nicht zugestellt werden“, mahnen die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale im Bergischen Land. Und geben Tipps, wie Weihnachtsgrüße und Geschenke sicher auf den Weg gebracht werden.

Bis zu 10 Tage für größere Pakete einplanen

Gerade bei größeren Geschenken kommen häufig Pakte und Päckchen in Frage. Diese würden allerdings etwas Vorlaufzeit benötigen, sagen die Verbraucherschützer: „Damit die Geschenke pünktlich zum Fest ankommen, sollte ein ausreichendes Zeitpolster von sieben bis zu zehn Tagen für den Versand von Päckchen und Paketen einkalkuliert werden.“

Zwar gäben einige Paketdienstleister kürzere Lieferzeiten an. „Dies sind jedoch nur unverbindliche Regellieferzeiten und keine garantierten Zustellungstermine.“ Wer ganz sichergehen will, könne zudem auf Express- oder Garantielieferung zurückgreifen. „Diese sind allerdings erheblich teurer als der Standardversand.“

Kleine Geschenke als Warensendung verschicken

Für kleinere Geschenke gebe es daneben die sogenannte Warensendung, geeignet zum Beispiel für Bücher, Handyzubehör oder dünne Textilien, die im Umschlag verschickt werden können. Diese müssten dafür oberhalb der Anschrift mit der Aufschrift „BWA“ versehen werden, heißt es von der Verbraucherzentrale: „Bücher- und Warensendungen dürfen verschlossen eingeliefert werden. Ein zusätzlicher handschriftlicher Gruß darf jedoch nicht beigelegt werden.“ Die Ware sei nicht versichert, und es gebe keine Sendungsverfolgung.

Wer Bargeld verschicken will, sollte dies nicht in einem gewöhnlichen Brief machen, rät die Verbraucherzentrale, denn darin sei das Geld nicht versichert, falls der Brief oder sein Inhalt bei der Beförderung verloren gehen. „Ein Geldgeschenk oder ein Wertgutschein sind besser abgesichert, wenn die Sendung als Wertbrief aufgegeben wird.“ Bei der Deutschen Post koste dies zum Beispiel 4,45 Euro extra zum Standardporto. „Hierbei sind bis zu 100 Euro Bargeld oder 500 Euro an Sachwerten versichert.“ Schneller, sicherer und günstiger sei es aber, das Geldgeschenk bargeldlos zu überweisen.

Lesen Sie auch: Heiligabend kocht er für alle, die alleine sind

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Werner und Marga Kolb schließen ihren Bürofachmarkt
Werner und Marga Kolb schließen ihren Bürofachmarkt
Werner und Marga Kolb schließen ihren Bürofachmarkt
Insolvenz: Chinesen steigen bei Pfeilring ein
Insolvenz: Chinesen steigen bei Pfeilring ein
Insolvenz: Chinesen steigen bei Pfeilring ein
Remscheid zweimal unter den Top 100
Remscheid zweimal unter den Top 100
Remscheid zweimal unter den Top 100
Einfach und sicher: Ein Handy „made in Remscheid“
Einfach und sicher: Ein Handy „made in Remscheid“
Einfach und sicher: Ein Handy „made in Remscheid“

Kommentare