Unternehmen

codecentric schafft das Wohlfühlklima

Freuen sich auf neue Aufgaben im Neubau an der Hochstraße. codecentric-Aufsichtsrat Klaus Jäger (von links) und Vorstand Rainer Vehns. Foto: Uli Preuss
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Freuen sich auf neue Aufgaben im Neubau an der Hochstraße. codecentric-Aufsichtsrat Klaus Jäger (von links) und Vorstand Rainer Vehns.

Wände aus Moos und Elektrotankstellen: Der IT-Entwickler baut in Ohligs ganz modern

Von Uli Preuss

Die grüne Wand lebt. Die Wand in der Cafeteria, besteht aus weichem Moos und ist gut acht Meter hoch. Auch sie soll helfen, das Arbeitsleben im neuen codecentric-Gebäude arbeitsfreundlich zu gestalten. „Wir wollen für unsere Mitarbeiter überall eine angenehme Atmosphäre schaffen“, sagt codecentric-Vorstand Rainer Vehns. Der 40-jährige IT-Fachmann steht mit Aufsichtsrat Klaus Jäger im imposanten Neubau zwischen Hoch- und Sauerbreystraße, das 120 Mitarbeiter des IT-Entwicklers in der Nikolauswoche beziehen werden.

Kommentar von Uli Preuss

codecentric ist eine Aktiengesellschaft und ein Aufsteiger. 2005 im Gründer- und Technologiezentrum gegründet, haben die IT-Entwickler 14 Standorte in Deutschland, den Niederlanden, Serbien und Bosnien. Hinzu kommt die Tochterfirma Instana im Silicon Valley. Die wiederum eröffnet gerade ein Büro in Japan. codecentric-Mitgründer Mirko Novakovic hält sich dazu in den USA auf. Wenn nach dem 5. Dezember die Mitarbeiter aus Düsseldorf und Solingen in ihre Büros ziehen, will er wieder in Ohligs sein.

Die Düsseldorfer Mitarbeiter fahren künftig nach Solingen zur Arbeit oder wohnen bereits hier. Die Büros in der Landeshauptstadt werden aufgegeben. „Es war Bedingung, hier einen Standort mit guter Verkehrsanbindung zu haben“, bestätigt Aufsichtsrat Klaus Jäger. Schon vorher arbeitete die Firma aus dem nahen alten Ohligser Amtsgericht heraus. Das neue codecentric – Gebäude liegt kaum zweihundert Meter hinter dem Solinger Hauptbahnhof.

Elf Millionen Euro hat der 4000 Quadratmeter-Neubau gekostet

Wer dorthin mit dem Elektroauto anreist, kann sechs E-Tanksäulen nutzen. Auch im weiten Umfeld des Neubaus tut sich was. Ein Hotel könnte am Bahnhof entstehen, hochwertige Eigentumswohnungen entstehen auf der Sauerbreystraße, kaum 400 Meter entfernt leuchtet grün das künftige Galileum.

Elf Millionen Euro hat codecentric in die 4000 Quadratmeter Arbeitsfläche investiert, ein Erweiterungsbau könnte fünf Millionen Euro kosten. „Das Geschäft wird uns nicht ausgehen, und die Anzahl der Entwickler ist begrenzt“, ist von Mirko Novakovic zu hören. Und Partner Vehns weiß: „Wir sind nur limitiert durch die Personalsituation.“ Die Branche boomt und codecentric hätte Arbeit für 200 Leute, sucht händeringend. Erst einmal ziehen 120 Mitarbeiter in neue Räume.

Dort schützen noch Folien die höhenverstellbaren Tische, die ein wirbelsäulenfreundliches Arbeiten im Sitzen oder Stehen ermöglichen. Die Cafeteria ist Treffpunkt für alle, lädt mit Außenbereich zu innovativen Smalltalks ein.

Davor das Auditorium mit großen Steintreppen. Bei Vorträgen können hier 100 Zuschauer sitzen. In den großzügigen Räumen arbeiten die IT-Experten in Vierergruppen. In der Mitte befinden sich Rückzugsräume. Zwischen allem Wandverzierungen aus Holz und Sitzgruppen. Wie die Vorstandsbüros aussehen, will der ST- Reporter noch wissen. „Die gibt es nicht“, sagt Rainer Vehns, „wir arbeiten mit unseren Leuten zusammen.“

codecentric wächst in Ohligs

 © Uli Preuss
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