Automobilzulieferer

BIA möchte bis 2025 klimaneutral arbeiten

Im Gewerbegebiet Scheuren betreibt BIA laut eigenen Angaben eine der größten Photovoltaikanlagen Solingens. Foto: BIA
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Im Gewerbegebiet Scheuren betreibt BIA laut eigenen Angaben eine der größten Photovoltaikanlagen Solingens.

Automobilzulieferer verfolgt ehrgeizige Ziele.

Solingen. Der Solinger Automobilzulieferer BIA verfolgt ehrgeizige Klimaziele. Bis 2025 möchte das Industrieunternehmen laut Inhaber Jörg Püttbach CO2-neutral arbeiten und „der erste klimaneutrale Galvanoproduzent werden“, heißt es in einer Mitteilung.

„Wo technisch möglich, haben wir immer schon sehr intensiv Potenziale zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz genutzt – in der gesamten Unternehmensgruppe“, betont Püttbach. Er verweist auf abwasserfreie Anlagen und selbsterzeugten Solarstrom an verschiedenen Firmenstandorten.

Ein Treiber dafür sei die unternehmerische Verantwortung. Ein anderer der Markt. BIA registriert, dass vermehrt Forderung der Automobilindustrie nach klimaneutralen Produkten aufkommen. Darauf reagiert das Unternehmen und möchte eine Vorreiterrolle in der Branche einnehmen.

Gelingen soll das einerseits durch Kompensationsmaßnahmen und den Einkauf von Ökostrom. Auf der anderen Seite plant BIA, jedes Jahr bis zu fünf Prozent CO2 durch eigene Projekte einzusparen. „Das beginnt bei der Planung neuer Anlagen und Prozesse sowie dem Kauf neuer Maschinen“, erklärt Püttbach.

Die Anpassungen beschränken sich den Ausführungen zufolge jedoch nicht nur auf den operativen Bereich. Beispielsweise ist geplant, den firmeneigenen Fuhrpark auf Elektromobilität umzustellen und zukünftig im gesamten Betrieb auf LED-Beleuchtung zu setzen. Allein von dieser Maßnahme erhofft sich der Automobilzulieferer, jährlich 54 Tonnen CO2 zu sparen.

Die wichtigste Rolle bei dem Vorhaben spielen allerdings andere Aspekte. Die Reduktion des Energie- und Ressourceneinsatzes in der Produktion zum einen, zum anderen eigene Energiequellen. So betreibt BIA laut eigenen Angaben auf den Dächern seiner Werksgebäude im Gewerbegebiet Scheuren „eine der größten zusammenhängenden Photovoltaikanlagen“ Solingens. Das Unternehmen plant, diese in diesem und dem kommenden Jahr weiter auszubauen. Nach den Erweiterungen soll die Anlage rund 600 Megawattstunden emissionsfreien Strom liefern. „Zusammen mit dem im BIA-eigenen Blockheizkraftwerk erzeugten Strom werden wir so gut 274 Tonnen CO2 jährlich einsparen“, erklärt das Unternehmen.

In der BIA-Unternehmensgruppe, die sechs Standorte im In- und Ausland erfasst, ist der Solinger Standort Vorreiter. Jörg Püttbach kündigt an: „Wir analysieren derzeit auch für die ganze BIA-Gruppe, ob und wie Klimaneutralität erreicht werden kann.“

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