Vorweihnachtszeit

Damit das Geschenk pünktlich zum Weihnachtsfest ankommt

Gerade in der Vorweihnachtszeit kann die Zustellung von Paketen und Briefen mehr Zeit in Anspruch nehmen, das sollte man dabei berücksichtigen. Symbolbild: Christian Beier
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Gerade in der Vorweihnachtszeit kann die Zustellung von Paketen und Briefen mehr Zeit in Anspruch nehmen, das sollte man dabei berücksichtigen.

Tipps der Verbraucherzentrale für Post und Pakete in der Adventszeit.

Von Sven Schlickowey

Bergisches Land. So langsam wird es Zeit: Wer Geschenke, Festtagsgrüße oder anderes bis Heiligabend per Post oder Paketdienst zustellen lassen möchte, sollte bald loslegen, damit auch alles pünktlich beim Empfänger ist. Viele Dienstleister sind durch den coronabedingten Boom im Online-Handel ohnehin schon am Limit, erfahrungsgemäß steigt das Aufkommen vor den Festtagen noch einmal deutlich an. Dagmar Blum von der Verbraucherzentrale gibt Tipps, damit es keine bösen Überraschungen unterm Baum gibt.

10 Tage Versand einrechnen

„Damit die Geschenke pünktlich zum Fest ankommen, sollte ein ausreichendes Zeitpolster von sieben bis zu zehn Tagen für den Versand von Päckchen und Paketen einkalkuliert werden“, sagt Dagmar Blum. Die Lieferzeiten, die Paketdienstleister angeben, seien nämlich nur unverbindliche Regellieferzeiten und keine garantierten Zustellungstermine. „Wer will, dass zu einem bestimmten Termin geliefert wird, sollte daher auf sogenannte Expresslieferungen zurückgreifen.“ Aber Achtung: Diese seien meist erheblich teurer.

Zusteller bringen in Solingen bis zu 18.000 Pakete täglich.

Briefe, Päckchen und Pakete versichern

Geld sparen könne man hingegen mit einer Bücher- und Warensendung, so Dagmar Blum: „Geschenke im Kleinformat wie Bücher, Handyzubehör oder dünne Textilien müssen nicht unbedingt als Paket oder Päckchen aufgegeben werden.“ Die Sendung müsse dafür oberhalb der Anschrift mit der Aufschrift „BÜWA“ versehen werden. Aber: „Die Ware ist nicht versichert und es gibt keine Sendungsverfolgung.“

Wer Geld verschicken will, sollte zum sogenannten Wertbrief greifen, rät Dagmar Blum. Sonst sei das Geschenk nicht gegen Verlust versichert. Bei der Deutschen Post koste dieser Service 4,30 Euro Zuschlag, damit seien dann bis zu 100 Euro Bargeld oder 500 Euro Sachwert versichert.

Ein weiterer Aspekt, den man beim Versenden von Paketen berücksichtigen kann, sei die Anzahl der Zustellversuche, so die Verbraucherschützerin: „Manche Paketdienstleister sehen nur einen Zustellversuch vor, andere kommen hingegen bis zu drei Mal an die Tür, bevor das Paket zurückgeschickt oder in einen Paketshop umgeleitet wird.“ Hier lohne sich ein Vergleich der verschiedenen Anbieter.

Kommt das Paket beschädigt an, muss das innerhalb von sieben Tagen gemeldet werden. „Pakete sind in der Regel versichert“, erklärt Dagmar Blum, die Höchstgrenzen dafür würden sich meist zwischen 500 und 750 Euro bewegen.

Geht gleich das ganze Paket verloren, könnten Absender wie Empfänger dies dem Zustelldienst melden und einen kostenlosen Nachforschungsauftrag stellen, so Dagmar Blum. „Dabei müssen der genaue Paketinhalt angeben und der Einlieferungsbeleg vorgelegt werden.“ Für die Nachforschungen habe der Dienstleister dann maximal 20 Tage Zeit. Allerdings auch nur bei entsprechenden Produkten. Post-Tochter DHL zum Beispiel biete bei seinen Päckchen bis zwei Kilo eine Versicherung nur gegen Aufpreis.

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