Aus der Ambiente 2021 wird die „Consumer Goods Show“

Die Messe Ambiente, hier der Stand von Zwilling in diesem Jahr, wird es 2021 in dieser Form nicht geben. Archivfoto: Sven Schlickowey
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Die Messe Ambiente, hier der Stand von Zwilling in diesem Jahr, wird es 2021 in dieser Form nicht geben. Archivfoto: Sven Schlickowey

Die wichtigste Messe der Solinger Haushaltswarenhersteller wird einmalig mit anderen Ausstellungen zusammengelegt

Von Sven Schlickowey

Solingen Die Konsumgütermesse Ambiente, traditionell die wichtigste Messe für zahlreiche Solinger Hersteller von Haushaltswaren, wird es coronabedingt im kommenden Jahr nicht geben. Stattdessen hat die Messe Frankfurt angekündigt, mehrere Ausstellungen zur „International Consumer Goods Show – Special Edition“ zu bündeln. Die soll vom 17. bis 20. April in Frankfurt stattfinden – und dürfte deutlich kleiner ausfallen als die Ambiente.

Eigentlich war die Ambiente 2021 für die Zeit vom 19. bis 23. März geplant, nun wird sie mit der Christmasworld und der Paperworld am neuen Termin zusammengelegt. „Die Präsenzveranstaltung wird durch gezielte digitale Angebote der Consumer Goods Digital Days ergänzt“, teilt die Messe Frankfurt mit.

Dabei seien dann auch die rein digitalen Angebote der Creativeworld zu finden, die 2021 als physischer Treffpunkt einmalig aussetze. „Aufgrund der Zusammenlegung, des neuen Termins und des hybriden Charakters der Veranstaltung ergeben sich unter den aktuell vorherrschenden Pandemie-Bedingungen neue geschäftsfördernde Synergie-Effekte für die gesamte Branche“, heißt es in einer Mitteilung der Messe.

Im März hatte die Ambiente zu den letzten großen Messen gehört, die vor dem Corona-Lockdown noch stattfinden konnten. Mehr als 4600 Aussteller aus 93 Ländern waren dabei, darunter auch gut 30 aus der Klingenstadt, die unter anderem Messer, Besteck und Scheren präsentierten. Deutlich mehr als 100 000 Fachbesucher aus aller Welt waren dafür nach Frankfurt gekommen.

Während die Messe Frankfurt GmbH in China bereits wieder einige Messen veranstalten konnte, plane man am Standort Frankfurt bis März 2021 keine eigenen physischen Messen, teilt das Unternehmen mit. Messehallen würden zwar „zu den sichersten überdachten Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten können, ohne einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt zu sein“ gehören, weil sie mit einer hohen Frequenz mit Frischluft versorgt werden können. „Doch vor dem Hintergrund der erneuten Verschärfung behördlicher und vor allem auch firmeninterner Reiserestriktionen führt der aktuelle Pandemieverlauf leider zu einer zunehmenden Verunsicherung seitens der Messekunden.“

Um für alle Beteiligten Planungssicherheit zu erreichen, habe man nun den Messekalender neu geordnet. „Wichtig für unsere Kunden ist unsere frühzeitige Entscheidung, denn jetzt müssten die Investitionen für die Messebeteiligungen ausgelöst werden“, sagt Wolfgang Marzin aus der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt.

Auch andere im kommenden Jahr geplante Messen werden bereits jetzt von der Corona-Pandemie beeinflusst. Die sonst alle zwei Jahre stattfindende Kölner Eisenwarenmesse, Leitmesse für die Remscheider Werkzeugindustrie, wurde abgesagt und auf 2021 verschoben. Doch auch für den neuen Termin haben der Werkzeughersteller Gedore und die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) mit ihrem Gemeinschaftsstand bereits abgesagt.

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