Druck

3D-Netzwerk zieht Partner aus dem Ausland an

Frank Balkenhol ist zufrieden. Archivfoto: Christian Beier
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Frank Balkenhol ist zufrieden.

Interesse an Besuchen aus anderen Ländern ist groß. Am Dienstag reisen Professoren aus China an, um sich zu informieren.

Die Heimat des Netzwerks für 3D-Druck ist Solingen, und einer der Schwerpunkte liegt in Nordrhein-Westfalen. Doch die Macher denken weit über die Landesgrenzen hinaus. Sie schauen auf den Markt weltweit. „Wir gewinnen immer mehr Partner aus dem Ausland für unser Netzwerk“, berichtet Frank Balkenhol, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung. Für den Standort Solingen kann dies nur gut sein. Der Name ist im Gespräch und wird mit einer weiteren Kompetenz wahrgenommen.

Die Wirtschaftsförderung, auf deren Initiative das erfolgreich wachsende 3D-Netzwerk vor rund zwei Jahren entstanden ist, ist daher extrem interessiert daran, ausländische Delegationen zu empfangen. Dienstag reist eine Gruppe aus China an. Zehn Professorinen und Professoren aus der Provinz Hebei wollen sich vor Ort über die Technologie informieren. Dazu besuchen sie auch zwei Mitgliedsfirmen. Die Delegation bleibt zwei Wochen in Deutschland. Der Kontakt ist über die Bergische Universität in Wuppertal entstanden. Diese wird die Besucher eine Woche lang betreuen.

„Diese Art von Delegationsbesuchen zeigen uns, dass wir mit unserem 3D-Netzwerk auf dem richtigen Weg sind“, sagt Balkenhol. Die Technologie wachse weltweit rasant. „Und wir steuern Deutschlands größtes Netzwerk in diesem Bereich.“ Es zählt bereits mehr als 450 Mitglieder.

Um die internationalen Kontakte auszubauen, findet am Donnerstag, 7. September, im Gründer- und Technologiezentrum auch ein Seminar für chinesische Investoren und Gründer statt. kra

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