Ausstellung

Im Mai wird im LVR-Museum Kunst aus Lego gezeigt

Die Konstruktion „Hypermorphosis“ aus Lego-Steinen des Düsseldorfer „Brick Art Künstlers“ Cole Blaq kann eine Anregung für die Ausstellung im Industriemuseum sein. Foto: Cole Blaq
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Die Konstruktion „Hypermorphosis“ aus Lego-Steinen des Düsseldorfer „Brick Art Künstlers“ Cole Blaq kann eine Anregung für die Ausstellung im Industriemuseum sein.

Cole Blaq organisiert Schau in Solingen. Mitmachen kann jeder Fan der kleinen Bausteine.

Von Philipp Müller

Lego-Steine kennt jedes Kind – und auch jedes Kind im Manne oder der Frau. Denn im Erwachsenenalter werden die dänischen Kunststoff-Bausteine gerne auch dazu verwendet, komplizierte Fantasie-Welten zu erstellen.

Der studierte Kunsthistoriker Cole Blaq will Kunst und Leidenschaft am Bauen mit Lego am 13. Mai mit einer Ausstellung im Industriemuseum in Solingen verbinden. Lego-Enthusiasten aus dem Bergischen Land können sich jetzt mit ihren Konstruktionen um einen Platz in der ehemaligen Gesenkschmiede Hendrichs bewerben.

Neben Lego-Bauten sind auch Lego-Filme für die Schau gefragt

Im LVR-Museum an der Merscheider Straße in Solingen läuft noch bis zum 25. Juni eine Ausstellung mit Baukästen aus der Sammlung Griebel. Dabei dreht es sich vornehmlich um Metall-Baukästen. Und trotzdem findet Nicole Scheda die Konzeption des Düsseldorfer Künstlers Cole Blaq, der sich selbst als „Brick Art Künstler “ bezeichnet, spannend. Blaq ist etwa auch im Kunstmuseum in Gräfrath in der museumspädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aktiv – natürlich auch mit Lego-Steinen.

Für den Termin am 13. Mai planen Museum und Blaq ein umfangreiches Programm. „Neben ausgestellten Eigenkreationen, sogenannten MOCs (My Own Creations), würden wir auch gerne durch Filme oder Diashows zusätzliche Werke zeigen, die aus logistischen Gründen dort nicht gezeigt werden können“, sagt der Künstler.

Der Schwerpunkt liege in der Kreativität und den Eigenbauten und er ergänzt: „Das Sammeln macht auch einen großen Teil der Lego-Fans aus, weswegen wir diesen Teil auch gerne repräsentieren würden.“ Eine weiterere Spielart seien sogenannte Brick-Filme, also „Stop-Motion-Filme“, die aus Lego-Steinen und -Figuren gemacht werden.

Die Ausstellung sei nicht auf Künstler beschränkt, Blaq hält das Konzept bewusst offen: „Bei der Ausstellung kann prinzipiell jeder mitmachen – sofern es die Platzsituation zulässt.“

Außerdem sucht Ausstellungsmacher Blaq auch noch Händler, die sich mit Lego vor Ort präsentieren wollen. „Das ganze Programm wird mit einem offenen und zum Mitmachen einladenden Workshop für in erster Linie Kinder abgerundet.“ Aussteller können sich mit ihren Vorschlägen direkt an coleblaq@ymail.com wenden. Dabei bitte – wenn möglich – unter Angabe des Themas und einer kurzen Beschreibung des auszustellenden Modells mit den Abmessungen und einem Foto. Im Museum gibt Nicole Scheda unter Tel. (0212) 23 24 10 Auskunft.

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