Umwelt-Check

Wie Strom und Heizenergie nachhaltig genutzt werden können

Mit einem kostenlosen Kärtchen der Verbraucherzentrale gelingt der Temperatur-Check zum Energiesparen.
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Mit einem kostenlosen Kärtchen der Verbraucherzentrale gelingt der Temperatur-Check zum Energiesparen.

Heute geht es in unserer Serie um die praktische Umsetzung von Tipps zum Energiesparen.

Von Daniela Neumann

Solingen. Diese Woche war ich bei einem Vortrag der Verbraucherzentrale zum Thema Energiesparen. Über Tipps von dort habe ich bereits im ST berichtet. Wie setze ich diese jedoch nachhaltig um?

Sehr praktisch finde ich die Temperaturmessung in Kreditkartengröße – das Messkärtchen gibt es gratis bei der Verbraucherzentrale (siehe Foto). Es zeigt im Arbeitszimmer zwischen 18 und 20 Grad an, also genau passend. Der Thermostat-Regler steht ja auch zwischen 2 und 3, bei 3 werden normalerweise 20 Grad erreicht. „Ein Grad weniger spart 6 Prozent Energie“, hat Berater Rudolf Klapper uns Zuhörenden mit auf den Weg gegeben. In Zeiten etwaiger Knappheit und höherer Kosten für viele zusätzlich zum Aspekt maßvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen ein Ansatzpunkt.

Zum Beginn jeder Wintersaison schaue ich einmal grundsätzlich über unsere Einstellungen an Heizung und Heizkörper. Dieses Mal schaue ich genauer hin: Wo reicht der blaue Punkt, muss es überhaupt irgendwo der rote sein? Diese Grenzmarkierungen zeigen an unseren Thermostaten den durchschnittlich sinnvoll nutzbaren Bereich an. Ich freue mich, dass ich im Kellergeschoss Klappers Tipp intuitiv schon umgesetzt hatte: Hier reicht uns im kaum genutzten Bereich die Frostschutz-Einstellung, das ist das Schnee-Sternchen-Symbol.

Auch bei längerer Abwesenheit im Winter, etwa im Urlaub, sollte man diese Einstellung wählen und nicht alles ausschalten, damit Rohre nicht einfrieren. Zum ein paar Minuten langen Stoßlüften am Morgen ist die Heizung dann aber aus.

Experte gibt Tipps zum Energiesparen

Jetzt teste ich Rudolf Klappers Tipp, die Fenster auf Dichtigkeit zu überprüfen, damit keine wertvolle Heizenergie verloren geht. Dazu nehme ich ein Blatt Papier und klemme es im Fenster rein. „Wenn es reißt oder zumindest nicht einfach rauszuziehen ist, ist die Dichtung in Ordnung“, hat Klapper erläutert. Und tatsächlich: An einer Stelle ist danach ein Riss.

Kommen wir zum Strom. Ich habe mir schon angewöhnt, in der Küche grundsätzlich benötigtes kochendes Wasser für Tee oder zum Garen von Nudeln im Wasserkocher zu generieren. Dazu rät auch der Experte. Was ich nun checken möchte, ist die Temperatur im Kühlschrank. Sieben Grad werden da im Durchschnitt empfohlen. Einmal hatten wir ihn zu voll gepackt bei zu wenig Leistungseinstellung, darauf achte ich jetzt entsprechend der Empfehlung: voll, aber nicht zu voll (wie Waschmaschine oder andere Haushaltsgeräte auch).

Beim derzeitigen Frost bräuchte man ja eigentlich nur einen Unterstand draußen für zu kühlende Lebensmittel, stellen wir im Vortrag fest. Aufs Jahr gesehen hilft dann der Blick auf Energielabels.

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