Wenn Sodbrennen ständig auftritt

Dr. Markus Meibert ist Chefarzt der Chirurgie an der St. Lukas Klinik. Foto: Uli Preuss/Kplus Gruppe
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Dr. Markus Meibert ist Chefarzt der Chirurgie an der St. Lukas Klinik.

Von Dr. Markus Meibert

Jetzt beginnt die fette Jahreszeit: üppiges, oft auch spätes Essen, dazu Wein und Bier. Das ist Schwerstarbeit für den Verdauungstrakt und führt oft zu Sodbrennen. Dabei läuft saurer Mageninhalt zurück in die Speiseröhre, deren empfindliche Schleimhaut mit brennendem Schmerz reagiert. Wenn das Sodbrennen nur nach der spät verzehrten Martinsgans auftritt, besteht kein Anlass zu großer Sorge. Ein dauerhafter Reflux, so die medizinische Bezeichnung, kann ernsthafte Folgen für Speiseröhre, Lunge und Kehlkopf haben. Häufigste Ursache für dauerhaftes Sodbrennen ist ein Zwerchfellbruch, der dazu führt, dass der Schließmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen nicht mehr richtig funktioniert. Der Zwerchfellbruch kann mit einer einstündigen minimal-invasiven Operation behoben werden, bei der die Lücke geschlossen und das Ventil zum Magen funktionell wieder hergestellt wird. Die Patienten sind am selben Tag beschwerdefrei, dürfen aufstehen und trinken. Ist die Ursache behoben, sinkt auch die Gefahr, dass sich Speiseröhrenkrebs entwickeln kann.

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