Programm

Theater: Weltbestseller und Klassiker kommen auf die Bühne

Das Westfälische Landestheaters bringt den Weltbestseller „Drachenläufer“ auf die Bühne Foto: Volker Beushausen
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Das Westfälische Landestheaters bringt den Weltbestseller „Drachenläufer“ auf die Bühne

Der Schauspielplan im Theater und Konzerthaus hat einiges zu bieten.

Von Anna Lauterjung

Solingen. Ein Besuch im Theater sei immer ein emotionales Erlebnis, sowie auch die darstellende Kunst nach der Verkörperung tiefgreifender Emotionen trachtet, schreibt das Team des Theater- und Konzerthauses im neuen Spielplan. Und dieses Erlebnis soll auch in der Zeit der Corona-Krise nicht zu kurz kommen.

Mit Vollgas geht es im September in die neue Spielzeit 2020/2021. Nach dem Kinder- und Jugendprogramm und dem Musiktheater stellt das ST nun die Höhepunkte aus dem Bereich Schauspiel vor.

Thriller: Spannend wird es am 10. Oktober mit „Blackout“ im Theater- und Konzerthaus. Das Westfälische Landestheater bringt einen der international erfolgreichsten Thriller von Mark Elsberg auf die Bühne. Nach einem Terroranschlag auf die europäische Stromversorgung eskaliert der Kampf ums Überleben. Plünderungen und Unruhen stehen an der Tagesordnung während die Regierungen in Brüssel und in den Hauptstädten versuchen, die Lage wieder unter Kontrolle zu kriegen. Mittendrin ist Informatiker Piero Manzano. Er vermutet einen Hackerangriff hinter dem Terroranschlag. Doch der Jäger wird zum Gejagten: Auf seinem Computer tauchen E-Mails auf, die den Verdacht auf ihn lenken. Der Thriller wird als zeitgemäß und beängstigend beschrieben.

Weltbestseller: Das Westfälische Landestheater präsentiert am 8. Januar eine weitere Romaninszenierung mit „Drachenläufer“ nach dem gleichnamigen Roman von Khaled Hosseini. Das Stück nimmt die Zuschauer mit auf eine fesselnde Reise in die Mitte der 1970er-Jahre nach Kabul. Dort ähnelt die Beziehung der Protagonisten, Hassan und Amir, der zweier Brüdern, obwohl beide aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Ständen kommen. Gemeinsam gewinnen sie einen Papierdrachen-Wettbewerb. Amir beobachtet, wie sein Freund nach dem Wettbewerb von einem anderen Jungen zusammengeschlagen und vergewaltigt wird. Aus seiner eigenen Scham heraus, nichts unternommen zu haben, beschuldigt er Hassan eines Diebstahls und Hassans Familie wird aus dem Haus verbannt. So wachsen die beiden Freunde von da an in einer komplett anderen Umgebung auf. Die emotionale Geschichte ist eines der erfolgreichsten Bücher der letzten Jahrzehnte.

Komödie: Die Komödie „Ich bin nicht Rappaport“ von Herb Gardner wird am 30. Januar von den Hamburger Kammerspiele inszeniert. Nat, ein fast 80-jähriger Jude, und Midge, ein ebenfalls älterer Afro-Amerikaner, treffen sich täglich auf einer Bank im Central Park in New York. Sie wollen nicht vom Rest der Welt ins Abseits geschoben werden und verbünden sich darauf hin. Denn sie sind weit davon entfernt, hilflos und ohne Energie zu sein. Zusammen wollen sie die Welt retten. Auf ihrem Weg dahin begegnen sie skurrilen Typen und aus der Zweckgemeinschaft entwickelt sich eine Freundschaft.

Krimikomödie: Nach Solingen kommt die Krimikomödie „Hokuspokus“ von Curt Goetz in Schwarz-Weiß am 17. März 2021. Das Filmtheater Köln präsentiert das bekannte Stück in Kostümen und Maske, die von Schwarz-Weiß-Filmen inspiriert wurden. In „Hokuspokus“ wird die Witwe Agda Kjerulf angeklagt, ihren verstorbenen Mann umgebracht zu haben. Es sieht nicht gut für sie aus: Die Indizien sprechen gegen sie und sie verstrickt sich in Widersprüche. Dann übernimmt der Anwalt Peer Billie die Verteidigung und das Blatt wendet sich. Skurrile Zeugen tauchen auf, die Bilder des Ermordeten werden gekauft und ein altes Geheimnis wird gelüftet.

Zeiten: Alle Veranstaltungen beginnen an den jeweiligen Terminen um 19.30 Uhr im Pina-Bausch-Saal. Der Eintritt kostet zwischen 14 und 29 Euro, sowie ermäßigt 7 Euro (mit Abo). Aufgrund der Corona-Lage kann es immer noch kurzfristige Terminänderungen geben. Weitere Infos und den gesamten Spielplan gibt es online.

www.theater-solingen.de

Tickets und Corona

Der Ticketverkauf ist online auf der Website des Theater- und Konzerthauses sowie an der Kasse vor Ort möglich. Kontaktdaten sind erforderlich, um mit Blick auf das Coronavirus eine mögliche Infektionskette rekonstruieren zu können. Manche Vorstellungen werden mit Pause stattfinden, andere ohne. Noch ist nicht bekannt, ob die Gastronomie geöffnet haben wird.

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