Weisheitszähne kommen zuletzt

Dr. Dr. Teut-Kristofer Rust ist niedergelassener Zahnarzt und Kieferchirurg. Foto: Christian Beier
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Dr. Dr. Teut-Kristofer Rust ist niedergelassener Zahnarzt und Kieferchirurg.

Von Dr. Dr. Teut-Kristofer Rust

Die Weisheitszähne werden im Kiefer als Letztes angelegt. Im Alter von elf bis zwölf Jahren sieht man die ersten Zahnkeime im Röntgenbild. Bis zum Alter von 16 bis 18 Jahren sind diese Keime dann zu vollständigen Zähnen herangewachsen. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Weisheitszähne durchbrechen und die Mundhöhle erreichen. Der Platzmangel ist einer der Hauptgründe für die Entfernung. Die Zähne brechen hierbei nicht oder nur teilweise durch die Schleimhaut oder sind verlagert, das heißt sie wachsen in die „falsche Richtung“. Verlagerte Weisheitszähne können Druck auf die Nachbarzähne ausüben, weshalb es dort zu Zahnverschiebungen und Wurzelschädigungen kommen kann. Wenn der Zahn nur teilweise durchbricht, entsteht am Ende einer Zahnreihe häufig eine schwer zu reinigende hygienische Situation. Insbesondere an der Hinterwand des siebten Zahns besteht die Gefahr, dass sich Karies entwickelt. Die Weisheitszähne können auch den Zusammenbiss stören. Hieraus entstehen Kiefergelenks-Probleme bis hin zu Verspannungen in der Gesichtsmuskulatur.

Nächste Woche: Wie Weisheitszähne entfernt werden

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