Corona-Krise

Weihnachtsmarkt und St. Martin: Entscheidung in dieser Woche

Die Macher des Weihnachtsmarkts auf Schloss Grünewald hoffen noch, dass die 17. Auflage stattfinden kann. Archivfoto: Christian Beier
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Die Macher des Weihnachtsmarkts auf Schloss Grünewald hoffen noch, dass die 17. Auflage stattfinden kann.

Hoffnung gibt es noch für Schloss Grünewald.

Solingen. Noch in dieser Woche soll entschieden werden, ob in Solingen in diesem Jahr Weihnachtsmärkte stattfinden können – dasselbe gilt für die traditionellen Umzüge zu St. Martin. Das bestätigte die Stadt auf ST-Anfrage. Neben eigenen Plänen müssten auch die Beschlüsse beim Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch abgewartet werden.

Unabhängig von diesen Plänen ist aber bereits klar: Einen Weihnachtsmarkt in gewohntem Rahmen wird es keinesfalls geben. Zwar habe er sich um Alternativen bemüht, berichtet Frank Decker, der den Markt in der City verantwortet. Möglich gewesen seien aber „höchstens einige wenige Stände auf dem Fronhof mit Alkoholverbot“ – da komme kein Mensch, sagt Decker. Eine andere Option, ein Weihnachtsmarkt auf dem Weyersberg analog zum Freizeitpark im Sommer mit Einlasskontrolle und Sicherheitspersonal, rechne sich nicht. Decker geht davon aus, höchstens mit zwei Essensständen in der Innenstadt zu stehen.

Auch in anderen Stadtteilen bemühen sich die Verantwortlichen, zumindest ein wenig Weihnachtsflair bieten zu können. So denkt die Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft (OWG) über Weihnachtsbeleuchtung und Musik nach – „sicher nicht auf einer Bühne, aber vielleicht bei Konzerten vom Balkon“, so Frauke Pohlmann, Schriftführerin der OWG. Eine ähnliche Aktion hatte es bereits im Mai statt des Dürpels gegeben, der abgesagt werden musste. Auch einzelne Stände in der Fußgängerzone, die jetzt schon vor Ort sind, seien denkbar, so Pohlmann.

Anke Peters, die den Romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Grünewald in Gräfrath veranstaltet, hofft noch, dass der Markt stattfinden kann. Da Eintritt genommen werde, seien die Besucherströme gut zu steuern. „Wir warten das Treffen in Berlin und Gespräche mit der Stadt ab. Klar ist: Wir werden das nicht um jeden Preis durchziehen – Sicherheit geht vor.“ Ende der Woche wird wohl auch für sie die Entscheidung fallen. bjb

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