Adventszeit

Weihnachtsmärkte prägen das Wochenende in den Stadtteilen (Viele Fotos)

Der Weihnachtsmarkt in Aufderhöhe war am Wochenende gut besucht. An beiden Tagen drängten sich Besucherinnen und Besucher rund um die traditionellen Holzbuden auf dem Bethanien-Gelände.
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Der Weihnachtsmarkt in Aufderhöhe war am Wochenende gut besucht. An beiden Tagen drängten sich Besucherinnen und Besucher rund um die traditionellen Holzbuden auf dem Bethanien-Gelände.

Aufderhöhe, Wald und Ohligs profitierten vom „Glühweinwetter“.

Von Moritz Berger

Solingen. Zwischen festlich geschmückten Hütten wandelten zahlreiche Solingerinnen und Solinger an diesem Adventswochenende über die Weihnachtsmärkte. Der Duft von Glühwein, Bratwürstchen und frischen Plätzchen lag in der Luft und zog die Menschen nach Aufderhöhe, Wald und Ohligs. Denn nur um den zweiten Advent herum öffneten sich in diesem Jahr die Weihnachtsbuden auf den Stadtteilmärkten, um handgemachte Geschenke oder heiße Getränke anzubieten. Von den frostigen Temperaturen ließ sich niemand abhalten. Eher versetzte das Wetter die Besucher in die passende Stimmung. Es weihnachtete sehr am Wochenende in Solingen.

In Aufderhöhe konnten die kleinen Besucher wieder mit einer Eisenbahn über das Gelände fahren.

Der Park von Bethanien leuchtete festlich, die Holzhütten waren mit Lichterketten dekoriert und detailverliebt eingerichtet. Dazwischen flanierten die Besucher des Aufderhöher Weihnachtsmarktes, blickten in die Hütten und auf das angebotene Kunsthandwerk. Vom Christbaumschmuck über handgefertigte Textilien bis hin zu dekorativer Keramik und Handwerklichem aus Holz. Viele nutzten die Möglichkeit, um bei den Händlern oder kleinen Manufakturen Unikate und Geschenke zu erstehen. Die meisten Besucherinnen und Besucher blieben jedoch am Glühweinstand hängen, hier war die Schlange an längsten.

Daneben standen die Menschen häufig in kleiner Runde, dick eingepackt in Mantel, Schal und Mütze gegen die Kälte, um sich am Glühwein oder Punsch auch die Hände zu wärmen. „Wir sind ein Familienmarkt“, betonte Lars Pöhlert, Vorsitzender des Vereins Aufderhöher Weihnachtsmarkt. Gerade die familiäre Stimmung mache den Markt besonders, der von vielen Ehrenamtlichen nun zum 25. Mal auf die Beine gestellt wurde.

Die Weihnachtsmärkte in Solingen

So weihnachtlich ging es am Wochenende in Solingen zu
So weihnachtlich ging es am Wochenende in Solingen zu © Christian Beier
So weihnachtlich ging es am Wochenende in Solingen zu
So weihnachtlich ging es am Wochenende in Solingen zu © Christian Beier
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So weihnachtlich ging es am Wochenende in Solingen zu © Christian Beier
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So weihnachtlich ging es am Wochenende in Solingen zu © Christian Beier
So weihnachtlich ging es am Wochenende in Solingen zu
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So weihnachtlich ging es am Wochenende in Solingen zu © Christian Beier

Am Vorabend des zweiten Advents waren im Park von Bethanien viele Menschen anzutreffen, die sich bei geselliger Atmosphäre auf das Weihnachtsfest einstimmten. „Man trifft hier den ganzen Stadtteil“, war sich Mathis Schneider vom Organisationsteam des Marktes sicher. Es fühle sich wie Nachhausekommen an Weihnachten an.

Nach Aufderhöhe waren auch die Freundinnen Julia Krüger-Broch und Petra Rosendahl gekommen, die sich gemeinsam mit ihren Männern auf einen Glühwein verabredeten. „Wir freuen uns über diesen kleinen und beschaulichen Weihnachtsmarkt, der auch nicht so kommerziell ist.“ Die Erlöse aus dem Verkauf von Essen und Getränken sowie den Standgebühren kommen gemeinnützigen Organisationen zugute, diesmal einem Kinderheim in Tansania und der Ärztlichen Kinderschutzambulanz Bergisch Land.

Der Grinch, der Weihnachten nicht leiden kann, und die Disneyfigur Olaf der Schneemann waren im Walder Weihnachtsdorf bei den Foodsavern zu Gast.

Unterdessen betrat die Kottenband im Walder Schlauch die Bühne und stimmte Weihnachtslieder an. Davor blieben viele Familien stehen und begannen, bei den eingängigen Stücken mitzusingen. Auch das Walder Weihnachtsdorf zog an diesem Wochenende viele Solingerinnen und Solinger an, die entlang der Buden spazierten und nach kleinen Geschenken Ausschau hielten. Doch insbesondere um Grünkohl-, Bratwürstchen- oder Getränkestände sammelten sich die Menschen. Die kalten Temperaturen schadeten der Stimmung keineswegs, stattdessen handele es sich um „optimales Glühweinwetter“, sagte Wolfgang Müller. Er ist Vorsitzender des Walder Bürgervereins, der den Weihnachtsmarkt organisiert.

Viele Besucher standen in kleinen Gruppen beisammen. Befreundete Paare lobten die Atmosphäre des Weihnachtsdorfes, auf dem man sich gerne treffe. „Wir freuen uns über die Vereine, die sich hier engagieren und viel Mühe und Arbeit aufgewendet haben“, berichtete Birgitt Schlesinger begeistert. Einige Buden wurden traditionell durch Walder Schulen und Vereine betrieben. Am Sonntag waren in Wald zudem die Geschäfte geöffnet, ebenso in Ohligs.

Peter Tscharntke (l.), hier mit dem Walder Guido Rohn, warb als ehrenamtlicher Kulturbotschafter für das Theater und Konzerthaus.

Zum Weihnachtsdürpel in der Fußgängerzone verabredeten sich viele Bekannte, um sich nach häufig langer Zeit bei einem Glühwein wiederzusehen. Die Begegnung stand am Samstagabend im Zentrum. „Wir wollen dafür sorgen, dass unser Stadtteil zusammenhält“, betonte Frauke Pohlmann von der Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft. Auf einer kleinen Bühne an der Forststraße sorgten Künstler für Livemusik, darunter das Duo Jan & Jascha. In mehreren Zelten boten am Sonntag schließlich Manufakturen oder Händler kleine Geschenke und Handgemachtes an.

Märkte

In den vergangenen beiden Jahren hatten die Märkte in Aufderhöhe, Wald und Ohligs aussetzen müssen, so dass sich die Organisatoren glücklich zeigten ob der Möglichkeit zu öffnen. Kommendes Wochenende findet ein erweiterter Markt in Mitte statt, auch auf Schloss Grünewald werden erneut viele Besucher erwartet.

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