Was es braucht in der Nacht

Stefan Decken vom Bücherwald mit „was es in der Nacht braucht“. Foto: Vanessa Bartz
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Stefan Decken vom Bücherwald mit „was es in der Nacht braucht“.

Roman

Stefan Decken von der Buchhandlung Bücherwald empfiehlt in dieser Woche „Was es braucht in der Nacht“ von Laurent Petitmangin.

Eine Arbeiterfamilie in Lothringen. Als seine Frau stirbt, steht er alleine da mit seinen Jungs. Fus und Gillou, zehn und sieben Jahre alt, sind schon immer sein ganzer Stolz gewesen. Und so soll es auch bleiben. Er hat seine Arbeit als Oberleitungsmonteur bei der Staatsbahn SNCF, kümmert sich um die Erziehung seiner Söhne und jetzt zusätzlich um den Haushalt. Er gibt sein Bestes, bringt die Jungs zum Fußball, zeltet mit ihnen in den Ferien. Die ersten Jahre läuft alles ziemlich gut, die kleine Familie funktioniert. Dann werden Fus’ Leistungen in der Schule immer schlechter, das Stipendium für ein Studium in Paris rückt in weite Ferne. Die Katastrophe beginnt, als der Vater entdeckt, dass sein inzwischen 20-jähriger Sohn mit einer rechtsextremen Gruppe rumhängt. . .

Wie fühlt man sich, wenn das eigene Kind in falsche Gesellschaft gerät? Was kann man tun, und wie bedingungslos kann und darf Elternliebe sein? Eine Tragödie zwingt den Vater zu einer Antwort.

Laurent Petitmangins Romandebüt „liest man mit einem flauen Gefühl im Magen –und schließt es mit zugeschnürter Kehle und voll Mitgefühl“ (Librairie Champs Magnétiques, Paris).

Laurent Petitmangin, Was es braucht in der Nacht, Verlag DTV, ISBN 978-3-423-29012-8, 20 Euro

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