Umwelt-Check

Was die Tage der Nachhaltigkeit Solingen bringen

Lieferketten auf nachhaltige Kreisläufe prüfen geht etwa bei Mode; dazu gab es in der Gläsernen Werkstatt vorab Infos.
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Lieferketten auf nachhaltige Kreisläufe prüfen geht etwa bei Mode; dazu gab es in der Gläsernen Werkstatt vorab Infos.

Diese Pläne gibt es für die Zukunft in der Klingenstadt.

Von Daniela Neumann

Solingen. Vor einer Woche sind die diesjährigen Solinger Nachhaltigkeitstage zu Ende gegangen. Die Weiterentwicklung der Klingenstadt nimmt nun Fahrt auf. In drei Wochen eröffnet offiziell mit der Gläsernen Werkstatt ein weiterer Solinger Ort der Veränderung. „Sie wird zum Schaufenster und zum lebendigen Marktplatz für das, was vor unserer Haustür, in Solingen und in der Region, hochwertig und nachhaltig entwickelt und produziert wird“, erklärt die Stadt. Einen Einblick gab es vor zwei Wochen beim Mode-Thementag.

Insgesamt 14 Veranstaltungen an zwölf Orten gaben während der Nachhaltigkeitstage Menschen Mut, einen Schritt zu machen hin zu einer belastbareren Klingenstadt der Zukunft. Solinger Ziele wurden beim Nachhaltigkeitsforum am Freitag dargelegt. Wir stellen Pläne hier gebündelt vor.

Naturflächen von Wald über Gärten bis zu Friedhofsbereichen sollen dem Artenschutz dienen. Darüber tauschen sich Fachleute weiter aus und informieren die Öffentlichkeit.

Gemeinsam nutzbare Bereiche und Räume werden gefördert. Dazu werden Angebote zum Teilen und zur Hilfe untereinander und zwischen den Generationen ausgebaut.

Wege sollen zu 60 Prozent künftig im „Umweltverbund“ möglich sein, also zu Fuß, mit dem Rad, E-Mobilen, Bus oder Bahn sowie gemeinsam genutzten Autos. Dazu kommen erarbeitete Kriterien zur Rücksichtnahme: Rollstühle haben Vorrang, vorausschauendes Anfahren der Haltestellen, bei gefüllten Bussen kann nicht jeder Mitnahmewunsch erfüllt werden, alte Fahrzeuge ohne Einstiegsrampe werden abgebaut, mehr Fahrzeuge mit Abstellmöglichkeiten hinten, barrierefreie Haltestellen, Innendurchsagen, Blindenschrift an Knöpfen, Haltestellen mit Durchsageoptionen.

Die Stadtverwaltung möchte in Sachen Energie und Emissionen beispielhaft vorangehen und bis 2030 bei Gebäuden und Fahrzeugen klimaneutral werden. Im Projekt Ökoprofit wendet sie sich in Kooperationen an Unternehmen. Die Stadtwerke bieten für Privatleute und Gewerbe mit der Bürgerenergie-Genossenschaft etwa regional erzeugten Ökostrom aus hiesigen Solar-Anlagen. Die Technischen Betriebe informieren über Möglichkeiten der Müllreduzierung: Dazu gibt es jetzt eine Datenbank, die auch gemeinsam verbessert werden kann mit Hinweisen. Auf der Internetseite der Stadt geht es über „Bauen und Umwelt“, „Technische Betriebe“ und „Service und Info“ zu diesem Bereich unter dem Motto „Nachhaltig ohne Müll“. Hier wird etwa die Bergische Tausch- und Verschenkbörse vorgestellt.

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