Historisches Foto

Welche Straße in Gräfrath suchen wir?

Kennen Sie diese Straße?
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Das historische Foto der vergangenen Woche zeigt den Musikpavillon des Walder Stadtparks. Klassik und Techno finden unter dem Dach der Muschel Platz.

Von Alexandra Dulinski

Solingen. Das erkannte ST-Leser Achim Huber. Auch Lutz Jakobs lag mit seiner Vermutung richtig. „Ich bin dort als Kind zusammen mit meinem Opa öfter gewesen, der mir immer meine vielen Fragen zu allen Dingen beantworten musste und auch selbst viel beizutragen hatte“, berichtet er.

Der Walder Musikpavillon wurde schon damals für zahlreiche Konzerte genutzt.

Er erinnert sich daran, dass in dem Pavillon früher ab und an Sonntags Konzerte stattgefunden haben oder Chöre sangen. „Der Walder Stadtpark war auch sehr beliebt als Durchgang zwischen dem Halfenweiherplatz und der Friedrich-Ebert-Straße, Höhe Walder Rathaus“, teilt Jakobs mit.

Florian Buschkotte erinnert sich ebenfalls an die Konzerte des Polizei- und Feuerwehr-Musikkorps, der Jugendmusikschule, oder des Städtischen Orchesters Solingen. „Besonderes Highlight war der Gottesdienst zu Fronleichnam. Mit allen Messdienern und Kommunionkindern, allen Patres der katholischen Gemeinde Wald, allen Chören der Gemeinde. Im Anschluss gab es die große Prozession zur Kirche an der Weyerstraße“, berichtet Buschkotte.

Er hat noch eine weitere Verbindung zum Musikpavillon vorzuweisen: „Initiiert wurde der Bau durch den damaligen Walder Heimatkreis. Architekt war mein Vater, der Bau-Ingenieur Heinrich Buschkotte.“ Für den Bau sei sein Vater mit einer etwa 30 mal 30 Zentimeter großen Plakette geehrt worden, die zeit seines Lebens im Büro gehangen habe.

„Bei sommerlichem Wetter ist das Zuschauerinteresse besonders groß.“ 
Norbert H. Posthum, Leser

Auch heute erfreut sich die Musikmuschel noch großer Beliebtheit und ist Teil des Walder Vereinslebens.

Der Pavillon besitze einen kleinen Nebenraum, von dem man auf die Bühne gelangt. Der Zugang auf der Rückseite sei meist recht zugewachsen und „irgendwie unheimlich“ gewesen, teilt Florian Buschkotte mit. Leider sei das Gebäude zwischenzeitlich durch Graffiti verunstaltet worden.

Die Musikmuschel sei wesentlicher Bestandteil des örtlichen Vereinslebens, berichtet Norbert H. Posthum. Der Bürgerverein veranstalte alljährlich eine Konzertreihe, in der sich unter anderem der Shanty-Chor, das Mundharmonikaorchester und die Feuerwehrkapelle präsentieren.

„Bei sommerlichem Wetter ist das Zuschauerinteresse besonders groß“, so Posthum. „Auch die zentrale Lage ist insbesondere für die ältere Generation von Vorteil. Für die Veranstaltungen muss kein Eintritt gezahlt werden. Vereinzelt werden auch Getränke angeboten“, schreibt er.

Auch der Spielplatz innerhalb des Stadtparkes erfreue sich großer Beliebtheit. Somit gebe es Angebote für Jung und Alt. „Dieser Park soll jedoch auch – zumindest zeitweise –Treffpunkt für Alkoholiker und Drogenabhängige sein“, weiß Posthum.

Auch Regina Mengel hat die Konzertmuschel richtig erkannt. „Inzwischen hat sich die Muschel auch für neuzeitliche Musik wie Techno geöffnet“, schreibt sie.

DAS NEUE RÄTSELFOTO

Welche Straße in Gräfrath suchen wir? Was verbinden Sie damit? Senden Sie uns Ihre Antworten bis Donnerstag, 13. August, mit dem Vermerk „Historisches Foto“ an Solinger Tageblatt, Redaktion, Mummstraße 9, 42651 Solingen. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben.

redaktion@solinger-tageblatt.de

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