Walder Löscheinheit informiert und zeigt sich als Team

Für die Einsatzfahrzeuge der Walder Löscheinheit interessierten sich viele der Besucher beim Tag der offenen Tür.
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Für die Einsatzfahrzeuge der Walder Löscheinheit interessierten sich viele der Besucher beim Tag der offenen Tür.

Tag des offenen Gerätehauses an der Ernst-Barlach-Straße

Von Holger Hoeck

Der Andrang der kleinen Gäste war groß, um einen Blick ins Innere eines Feuerwehrwagens werfen zu können. „Mein Sohn ist großer Feuerwehr-Fan. Klar, dass wir hier dabei sind“, erklärt Tobias Scherff aus Wald, dessen Sohn Timo unter fachmännischer Anleitung eines Profis einige Gerätschaften begutachtete.

Mit einem „Tag des offenen Gerätehauses“ lud die Freiwillige Feuerwehr Wald, bestehend aus Löscheinheit sowie Jugend- und Kinderfeuerwehr, zum unterhaltsamen Beisammensein mit spannenden Aktionen in ihre Wache an der Ernst-Barlach-Straße ein. Neben der Besichtigung der Lösch- und Sonderfahrzeuge konnten jüngere Besucher auch ihre Zielsicherheit an der Spritzwand üben. „Die Erwachsenen sind jedoch nicht minder interessiert, wie es bei uns so aussieht. Natürlich stehen wir auch gerne für jegliche Fragen zur Verfügung“, erläutert Jens Melcher, stellvertretender Einheitsführer der Löscheinheit 7 (Wald).

Gemeinsam mit Christian Dell Arciprete (ebenfalls stellvertretender Einheitsführer), Kinderfeuerwehrwartin Anne Johann und Jugendfeuerwehrwart Mike Kilinc hoffte er auf neue Interessenten für die Freiwillige Feuerwehr. „Zur Zeit haben wir 42 Aktive im Alter von 18 bis 62 Jahre, und darunter sind auch sieben Frauen, was uns sehr freut“, berichtet Dell Arciprete. Auch die Kinderfeuerwehr mit der Zielgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen und die Jugendfeuerwehr, deren Altersspanne bis zur Volljährigkeit reicht, sind personell gut aufgestellt. „Bei den Kleinen gibt es sogar eine Warteliste. Daher suchen wir dringend einen weiteren Betreuer“, betont Johann.

Bei der Jugendfeuerwehr steht der Spaß im Mittelpunkt

Während bei den Kleinen mehr Wert auf spielerische Elemente gelegt wird, lernen die Jugendlichen bereits einige Grundzüge der feuerwehrtechnischen Ausbildung kennen. „Vieles ist aber auch allgemeine Jugendarbeit, denn auch gemeinsame Aktivitäten gehören dazu“, erläutert Kilinc.

Für einen Einsatz in der Freiwilligen Feuerwehr ist eine zweijährige Ausbildung nötig. Die Beweggründe zum Eintritt seien vielfältig, so Melcher. „Manche machen wegen eines familiären Hintergrunds mit, andere sehnen sich nach einem abwechslungsreichen Hobby. Und es gibt auch welche, die nach persönlichen Erlebnissen anderen etwas wiedergeben möchten.“ An oberster Stelle stehe jedoch die Teamfähigkeit aller Freiwilligen, denn „ohne Teamgeist geht es nicht.“

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