Von Abständen und Arschbomben

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Von Björn Boch

Gelegentlich wird der Corona-Schutzverordnung des Landes eine gewisse Detailverliebtheit – um nicht zu sagen: Regulierungswut – nachgesagt. Sagen wir mal so: Diese aktuell gut 30 Seiten sind kein Lesevergnügen. Entscheidende Fragen bleiben außerdem unbeantwortet. Beispiel Schwimmbad: Das Heidebad öffnet heute wieder, das Ittertal will zeitnah folgen – doch vorerst wird nur Bahnenschwimmen erlaubt sein. Liegewiesen müssen wir links liegen lassen. Nur: Das Wort Bahnenschwimmen kommt in der Schutzverordnung gar nicht vor. Woher also weiß man’s? Nun, aus dem Passus, dass „während der Sportausübung dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten“ sei. Im Spaßbecken geht das schlecht. Aber was ist mit dem Kulturgut Arschbombe? Da ist ja, ganz unabhängig von Corona, Mindestabstand zwingend, um andere nicht zu gefährden. Sie ahnen es, auch dieses Detail umschwimmt die Schutzverordnung elegant. Ein Sommer ohne Arschbomben aber ist kein Sommer. Wenn sich das Land weiter drückt, muss die Bundesregierung übernehmen, notfalls mit einer Arschbombenverordnung. Also, ich würde sie lesen.

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