Verkaufsmesse

Knife: Vom Gemüsemesser bis zum Langschwert

Die Messebesucher brachten oft selbst Fachkenntnisse aus der Branche mit.
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Die Messebesucher brachten oft selbst Fachkenntnisse aus der Branche mit.

Rund 140 Aussteller sorgten auf der Messe „Knife“ im Klingenmuseum am Wochenende für regen Besucherandrang.

Von Andreas Römer

Solingen. Die Knife, die Nachfolgerin der früheren Messermachermesse, konnte schon am Samstag viele Gäste im Theater und Konzerthaus und im Deutschen Klingenmuseum begrüßen. Bereits am Mittag war der Parkplatz restlos gefüllt und es waren bereits gut 700 Ticket verkauft. Die Messe wird vom Klingenmuseum organisiert, Kooperationspartner sind das Kulturmanagement und das Stadtmarketing sowie die Gilde der Messermacher und der Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren (IHSV).

Zwar herrschte in den Räumen keine Maskenpflicht mehr, viele Besucher entschieden sich aber weiterhin freiwillig dafür.

Rund 140 Aussteller aus 22 Nationen präsentierten auf der Klingenmesse in Solingen die ganze Bandbreite feiner Klingen: Herzstück sind die handgemachten Einzelstücke internationaler Messermacher. Und davon gab es viele zu bewundern.

Voll und eng war es zeitweilig zwischen den Ständen, das oftmals fachkundige Publikum informierte sich im Detail über die scharfen Sachen der Aussteller, über alles vom kleinen Gemüsemesser bis zum Langschwert.

Das zeigten die Aussteller

Was sich ebenfalls an den Ständen zeigte: Ein Qualitätsmesser hat seinen Preis.

Philip Nesemann ist mit zwei Freunden eigens mit dem Zug aus Magdeburg angereist, um sich ein Schwert zu kaufen. Die drei betreiben als Sport „Historical European Martial Arts“ – Historisches Fechten – und er wollte unbedingt die Waffenschmiede aus Florenz persönlich auf der Knife kennenlernen. Sein neues Schwert hat er auch gefunden.

Der jüngste Aussteller ist Christian Maaßen. Der 17-jährige Schüler aus Eschweiler baut seit dem ersten Corona-Lockdown seine eigenen Messer. „Nur am PC zu sitzen wie meine Freunde, war mir zu langweilig“, erzählt er. Er hatte schon immer eine Leidenschaft für Messer, brachte sich aus jedem Urlaub ein neues für seine Sammlung mit. Dann hat er einen Schmiedekurs besucht und sich daran gemacht, Outdoor-Messer selbst zu bauen. Einen Beruf will er daraus aber nicht machen. „Es ist schön, wenn durch den Verkauf so viel Geld reinkommt, dass ich meine Kosten decken kann. Es soll ein Hobby bleiben.“

Verkaufsmesse Knife zeigt seine Messer

Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
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Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen.
Auf der Knife gibt es viele verschiedene Klingen zu sehen. © Michael Schütz

Ein bisschen aufgeregt ist noch Robin Reuschel aus Solingen, schließlich ist es für ihn und seine junge Firma Kleng die erste Messe überhaupt. Er hat über Oma und Onkel, die beide in der Gastronomie sind, über das Problem stumpfer Messer gehört und sich mit Experten aus Küche, Schmiede und Design daran gemacht, neue Messer und einen Messerblock mit integrierten Schleifeinsätze zu entwickeln. Dafür hat es schon den Red Dot Award fürs Design gegeben und jetzt sollen die vielen Besucher ihre Meinung sagen, so Reuschel.

Matthias Leimküller, Messermacher aus Widdert:  Handgemachte Messer müssen leben

Es ist gut, endlich wieder solche Messen zu erleben.

Jozef Ros, Schmiede-Schwabach
Vorläufer der Messers: Die historischen Ausstellungsstücke zogen viele Blicke auf sich.

Endlich wieder direkten Kontakt zu Kunden – das schätzen die Aussteller besonders. „Es ist gut, endlich wieder solche Messen zu erleben“, sagt Jozef Ros von der Schmiede-Schwabach. Allerdings erkennt er noch eine gewisse Zurückhaltung bei den Kunden: „In den aktuellen Krisenzeiten sitzt der Geldbeutel nicht so locker.“

Neben den zahlreichen Verkaufsständen im Theater- und Konzerthaus gab es Fechtvorführungen mit Schnupperkurs für Kinder und einen mittelalterlichen Schwertkampf zu bewundern. Viele Besucher nutzten dann auch den Shuttle-Bus zum Klingenmuseum. Mit dem historischen O-Bus ging es in einer knappen Viertelstunde hinaus nach Gräfrath. Die vom Galeristen Dirk Balke auf Kopfsteinpflaster gesprühten Messer-Silhouetten wiesen den Weg von Haltestelle hinaus ins Museum. Hier gab es Mitmachschmieden, Schärfkurse und Führungen.

Hintergrund

„All inclusive“ hieß es für die Besucher der Knife 2022. Am Eingang gab es für jeden ein Armband, wie man es aus dem Urlaub im Hotel kennt. Mit dem Bändchen war die Fahrt mit dem historischen Bus, der Eintritt ins Klingenmuseum und nach der Rückfahrt der erneute Besuch der Messe im Theater- und Konzerthaus kein Problem. Einmal das Bändchen zeigen genügte dafür.

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