Aktionen

Viele Fragezeichen bei Ferienprogrammen

Träger können schlecht planen.

Von Anja Kriskofski

Anfang Juli beginnen in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. Viele Kinder verbringen diese auch mit Angeboten von Ferien(s)pass, Spielmobil und Co. Doch wegen der Corona-Pandemie ist vieles noch offen. „Wir müssen das Programm davon abhängig machen, was dann möglich ist“, sagte Jürgen Bürger, Leiter der städtischen Jugendförderung am Montag in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses, die als Zoom-Konferenz stattfand. Dort stellten verschiedene Träger ihre Angebote vor.

Auftakt für die Sommerferien ist für viele Solinger Kinder normalerweise die Bärenwoche im Bärenloch. „Die Bärenwoche mit bis zu 1000 Kindern kann ich mir in dieser Form derzeit nicht vorstellen“, sagte Bürger. Bereits 2020 musste die Veranstaltung ausfallen. Stattdessen gab es Programm an den drei Häusern der Jugend, für eine begrenzte Zahl von Kindern.

„Wir hoffen, dass wir im Juni mehr wissen“, sagte Tanja Isphording, die die Planungen der Offenen Türen vorstellte. Das sind Einrichtungen für Kinder und Jugendliche wie die Fuhrgemeinschaft in Wald, deren Geschäftsführerin Isphording ist. „Wir planen Workshops, viele Outdoor-Aktivitäten und eine Ferienfreizeit nach Holland.“ Wie und ob das alles stattfinden kann, ist noch unklar. In den Osterferien hätten die Träger viele digitale Angebote wie Onlinekochen, Malwettbewerbe und Überraschungstüten organisiert.

Schwerpunkt liegt auf Aktionen im Freien

Der Ferien(s)pass hat bereits ein Programm mit mehr als 300 Aktionen für die Sommerferien zusammengestellt. „Die Planungen sind anpassungsfähig“, sagte Leiter Daniel Hermanns. Je nach Situation müsse man sehen, ob diese dann mit fünf, zehn oder 30 Kindern stattfinden. Der Schwerpunkt liege auf naturverbundenen Aktionen vor Ort. Offen ist, wie der Start der Buchungen am 9. Mai ablaufen soll.

Der Stadtjugendring plane verschiedene Ausflüge für die Ferien, sagte Nina Brattig. Sie hob die Arbeit der Ehrenamtlichen hervor. „Sie leisten einen Riesenbeitrag und planen wöchentlich neu.“ So müssten sich die Mitarbeiter nun mit Stornobedingungen und Testungen auseinandersetzen. „Es ist gut, dass für die Ehrenamtlichen nun eine Impfaktion angelaufen ist.“

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