Programm

Viele Angebote für die Sommerferien können stattfinden

Im Sommer 2020 war die Luther-Kirchengemeinde auf Sylt. Foto: Luther-Kirchengemeinde
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Im Sommer 2020 war die Luther-Kirchengemeinde auf Sylt.

Evangelischer Kirchenkreis bietet Programm für Kinder und Jugendliche.

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. Freizeiten, Aktionstage, Ausflüge: Die evangelischen Gemeinden im Kirchenkreis Solingen haben für Kinder und Jugendliche ein vielseitiges Sommerferienprogramm auf die Beine gestellt – unter Berücksichtigung der Corona-Regeln und mit viel Erfahrung aus dem vergangenen Jahr im Gepäck. Unter anderem geht es nach Schweden.

Claudia Wahl, die Jugendleiterin der Luther-Kirchengemeinde, und das Freizeitteam werden Ende Juli mit Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren Richtung Norden aufbrechen. „Das Haus ist längst reserviert, die Freizeit ausgebucht und wir haben die ganze Zeit so geplant, als könne die Freizeit stattfinden“, sagt Claudia Wahl. „Jetzt sieht es so aus, als könnten wir tatsächlich fahren.“

Auch die Jugendleiterinnen und Jugendleiter der anderen Gemeinden haben die Pandemie-Lage stets im Blick. „Wir haben 2020 erlebt, wie uns Corona zu vielen Absagen oder Umplanungen gezwungen hat“, erinnert Dennis Längert, Jugendreferent des Kirchenkreises. Auch in diesem Jahr waren die Vorbereitungen kompliziert. Bis Ende Mai waren Freizeitangebote rechtlich gar nicht möglich. Die meisten Teams planten trotzdem – auf Hoffnung. Nun sind die Zahlen gesunken, die Hoffnung hat sich ausgezahlt. Aktuell sieht es so aus, dass eine geplante Jugendfreizeit der Evangelischen Kirchengemeinde Ketzberg in Nordholland ebenso stattfinden wird wie die Rupelrather Freizeit auf Sylt oder eine Dorper Segelfreizeit in Holland.

Corona-Schutzverordnung gibt etwas Planungssicherheit

Auch für evangelische Ferienangebote in und um Solingen gibt es jetzt Planungssicherheit. „Mit der neuen NRW-Schutzverordnung, die am 29. Juni herauskam, können wir sogar mehr Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Freizeitmaßnahmen oder Ferienaktionen vor Ort ermöglichen“, erklärt Längert. „Ob bei Vorort-Maßnahmen aber zusätzliche Anmeldungen kurzfristig möglich sind, hängt auch davon ab, ob bereits vorher Wartelisten existierten.“

Die aktuelle Schutzverordnung sieht nach wie vor klare Regeln zu Teilnehmerzahlen und Gruppengrößen vor. Für jede einzelne Ferienmaßnahme der evangelischen Gemeinden liegt ein Hygienekonzept vor. So finden in Dorp wie schon seit Jahren die „Action-Tage“ im Gemeindezentrum Arche statt, in Wald gibt es in den ersten vier Ferienwochen Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Evangelische Jugend Ohligs plant ein Zirkusprojekt im Rahmen des Ferienspaßes und das Jugendreferat des Kirchenkreises veranstaltet in der zweiten Ferienwoche ein Kinderprogramm an der Stadtkirche Mitte.

„Uns ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen einen richtig guten Sommer möglich zu machen“, sagt Jugendreferent Längert. Dafür seien die Jugendleiter und viele Ehrenamtliche bereits seit Wochen und Monaten im Einsatz. „Wir haben aus dem vergangenen Jahr und voneinander viel gelernt“, sagt Längert, „ und wir gehen verantwortungsvoll mit den Möglichkeiten um, sind sehr motiviert und stellen uns immer wieder auf die jeweils aktuellen Regeln ein.“

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