Konzert

Viel Applaus für junge Sinfoniker

Das Jugendsinfonieorchester trat unter der Leitung von Peter Wuttke erstmals nach der Corona-Pause wieder auf.
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Das Jugendsinfonieorchester trat unter der Leitung von Peter Wuttke erstmals nach der Corona-Pause wieder auf.

Musikschüler feiern Beethovens 250. Geburtstag im Theater und Konzerthaus nach.

Solingen. Viele Zuhörer kamen in den Großen Konzertsaal des Theaters und Konzerthauses, um das Sommerkonzert der Städtischen Musikschule Solingen zu besuchen. Unter dem Titel „Ode an die Freiheit“ präsentierten sich am Dienstagabend das Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Peter Wuttke sowie die Piratenstreicher unter der Leitung von Katrin Geelvink. Im Konzert feierten sie Beethovens 250. Geburtstag nach, der eigentlich schon 2020 hätte gefeiert werden sollen.

Großen Applaus gab es bereits, als die Musizierenden des Jugendsinfonieorchesters mit ihren Instrumenten die Bühne betraten. „Wir freuen uns irrsinnig, nach drei Jahren wieder hier auf der Bühne stehen zu können“, sagte Wuttke. Doch noch immer haben die Musiker mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen: Weil drei Mitspieler an Covid-19 erkrankt waren, trat das Orchester nicht vollständig auf. Wuttke wünschte ihnen von der Bühne aus „eine gute, schnelle Genesung“.

Zu Beginn spielten die jungen Musiker Beethovens „Egmont Ouvertüre“ um Goethes gleichnamiges Drama. Wuttke erläuterte dem Publikum, dass es in dem Werk um Liebe und Freiheit gehe. Das Publikum genoss die Musik teilweise mit geschlossenen Augen, die laut Wuttke mit Saxofon und Carillon „eine seltene spannende Farbe“ bietet.

Anschließend war die 1. Sinfonie des deutschen Komponisten zu hören. Wuttke berichtete, dass Beethoven die Sinfonie vor seinem 30. Geburtstag begann und sie ein Jahr später vervollständigte. Zudem hob er „das Unerhörte und Kompromisslose“ hervor, das „entweder nur richtig laut oder richtig leise ist“ und beschrieb die gesamte Sinfonie als „sehr kriegerisch“.

Nicht aber nur Werke von Ludwig van Beethoven brachten die jungen Musiker auf die Bühne. Nach Georges Bizets erster Arlèsienne-Suite ging es an Bord der Titanic, worauf der Säbeltanz sowie großer Applaus und Zugaberufe folgten.

Bekannte Melodien präsentierten auch die Piratenstreicher. In diesem Orchester musizieren die jüngeren Schüler gemeinsam. Bei ihnen auf dem Programm stand etwa Leonard Cohens „Hallelujah“. Dafür und für den gesamten Auftritt bekamen die jungen Musiker viel Beifall aus dem Publikum und Blumen.

Zum Abschluss verabschiedete sich Dirigent Peter Wuttke nicht nur mit „Ode an die Freude“ vom Publikum, sondern auch von den Mitspielern Pia und Diana, die das Orchester verlassen ebenso wie Geiger Fritz Jäger, der nach fast 40 Jahren als Musikschullehrer nun in den Ruhestand ging. taal

Termin

Das nächste Konzert der Musikschule mit dem Jugendsinfonieorchester und den Piratenstreichern ist für das kommende Jahr geplant. Am 13. Juni 2023 um 19.30 Uhr wieder im Theater und Konzerthaus.

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