Wohnungsmarkt

Unternehmer: Ohligs erlebt einen Bauboom

Bauunternehmer Gerd Fischer. Archivfoto: Christian Beier
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Bauunternehmer Gerd Fischer.

Beim FDP-Stammtisch sprach Gerd Fischer, Geschäftsführer von plan 8, über den Wohnungsmarkt in Solingen.

Von Wolfgang Günther

Monatlich trifft sich der FDP Ortsverband Ohligs zu einem Stammtisch mit wechselnden Themen.

Am Donnerstagabend waren die liberalen Lokalpolitiker zu Gast im Konferenz- und Arbeitszentrum „Ebbtron“ der Firma Ebbinghaus an der Dunkelnberger Straße. Geschäftsführer Marco Ebbinghaus führte seine Gäste durch den modernen Bau.

Thema war die Wohnungs- und Immobiliensituation in Solingen. Carsten Raupach vom FDP-Kreisverband führte mit dem Ohligser Bezirksvertreter Norbert Rilk durch den Abend und begrüßte als Fachreferenten Gerd Fischer, Geschäftsführer der plan 8 Group GmbH.

„Menschen fühlen sich wohl in dem rheinischen Teil der Klingenstadt.“
Gerd  Fischer  Bauunternehmer

Seine Firma arbeitet seit 31 Jahren in Solingen, und hat bereits gut 1000 Wohneinheiten gebaut – aktuell das Wohnprojekt auf dem ehemaligen Olbo-Gelände. „Ich habe alle Höhen und Tiefen unserer Branche erlebt“, sagte Fischer. Wie stark die Branche verändert ist, zeige sich daran, dass sich der Quadratmeterpreis eines Neubaus in wenigen Jahrzehnten vervielfacht habe. „Besonders Ohligs erlebt in dieser Zeit einen Bauboom“, stellte Fischer fest.

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Das läge an der günstigen Lage mit Hauptbahnhof und Nähe zur Autobahn, aber auch die günstigen Immobilienpreise spielten eine Rolle. „Es kommen Kunden aus Hilden, Haan und Düsseldorf zu uns, dort ist alles teurer und die Menschen fühlen sich wohl in dem rheinischen Teil der Klingenstadt“.

Neben dem Erfolg in seiner Branche brachte Fischer auch seine Sorge um die aktuelle politische Entwicklung zum Ausdruck. „Wir müssen dringend unsere Demokratie schützen“, mahnte er.

Diskutiert wurden auch die Bauvorschriften, die Experten mitunter als übertrieben einschätzen. Ein Beispiel dafür war die ausufernde Wärmedämmung jedes Neubaus. Einstimmigkeit herrschte unter den Besuchern darüber, dass dringend die Grunderwerbssteuer gesenkt werden sollte.

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