Konzert

Unisono macht das Herbstgrau heller

In der Ketzberger Kirche begeisterte „Unisono“ am Samstag. Vier weitere Konzerte sind ausverkauft. Foto: Daniela Tobias
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In der Ketzberger Kirche begeisterte „Unisono“ am Samstag. Vier weitere Konzerte sind ausverkauft.

Gospelchor feierte in Ketzberg musikalisch.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Der Einzug der fünfköpfigen Band in die Kirche Ketzberg als Martinszug mit Laternen und einem „echten“ Martin vorneweg brachte beim Publikum und beim Chor die ersten Schmunzler. Das technisch mit Licht und Sound perfekt hinterlegte Beamer-Intro mit den Portraits aller Ensemblemitglieder und jeweiligem „Einlaufen“ des Gezeigten im Hippie-Look war dann der endgültige Eisbrecher. Passend zu „Let the sunshine in“ aus dem Musical „Hair“ stand schließlich eine flippige Blumenkinderschar am Altar.

Die über 40 „Unisonos“ unter der Leitung ihrer charismatischen Leiterin Elisabeth Szakács bewiesen mit Afro-Perücken, Sonnenbrillen, „Peace“-Emblemen oder Kopftüchern ihre Kreativität, ihren Humor und ihre ansteckende Lebensfreude, die sich schnell in der rappelvollen Kirche verteilte – beim ersten von fünf ausverkauften Konzerten.

Der Spaß an witzigen optischen Akzenten zog sich durch den Abend. Ob rote Seidenblumen beim fröhlichen „Lollipop“ der „Frauenkleingruppe“, die Federkrause für die „Geier“ aus dem Disney-Dschungelbuch der „Männer“ oder ob gepuderte Perücken für die „Dubidu“-Version einer Händel-Gavotte: Vielfach sorgten witzige Accessoires für das letzte I-Tüpfelchen im Gesamteindruck.

Dass dabei die Qualität der Musik nicht zu kurz kam, bewiesen zum Teil kniffelige, aber mit Bravour absolvierte Arrangements wie der „Amerikanische Bluegrass“, ein vierstimmige A-Cappella-Stück, das viel Applaus erntete. „A joyful noise“ erklang voluminös berührend, und mit „May the music never end“ und Rutters „ The music’s always there with you“ präsentierten die Sänger mit viel Gefühl, ohne auch nur einen Moment ins Kitschige abzugleiten.

Solisten traten in Freddy Mercurys Fußstapfen

Auch „Queen“ war zu Gast mit den Solisten Franzi Simiot und Carsten Platz, die sich wunderbar in Freddy Mercurys Fußstapfen zurechtfanden. Sascha Küll glänzte mit einem tiefgründigen „Every praise“, und Susanne Götting lieferte mit „Don’t you cry“ Großen Dank erhielten die begleitenden Live-Musiker Ralf Schusziarra, Erich Leiniger, Kalle Kappner, Tim Weichsel und Knut Kornatz.

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