Trauerbegleitung benötigt eine spezielle Ausbildung

Mit insgesamt 10 000 Euro fördert die Elisabeth-Birkhofen-Stiftung PhoS-Mitarbeiter im Bereich Palliativ-Care und Trauerarbeit (v. l.): Ulrich Bohle (Stiftung), Cordula Scheffels und Susanne Kern (PHoS), Anja Klöfkorn und Uta Kühne (Stiftung). Foto: Christian Beier
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Mit insgesamt 10 000 Euro fördert die Elisabeth-Birkhofen-Stiftung PhoS-Mitarbeiter im Bereich Palliativ-Care und Trauerarbeit (v. l.): Ulrich Bohle (Stiftung), Cordula Scheffels und Susanne Kern (PHoS), Anja Klöfkorn und Uta Kühne (Stiftung).

Die Elisabeth-Birkhofen-Stiftung unterstützt das Palliative Hospiz bei der Durchführung von Kursen

Von Christian Beier

Wenn ein Mensch stirbt, ist die Not und die seelische Belastung der Angehörigen oft groß. Beim Palliativen Hospiz Solingen (PHoS) weiß man, dass die Trauerbegleitung ein wichtiger Bestandteil der Trauerbewältigung sein kann.

In den vergangenen Jahren haben die Hilfsanfragen Angehöriger stetig zugenommen, seit Corona erst recht. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Palliativen Hospizes werden regelmäßig als Trauerbegleiter ausgebildet. In diesem Jahr soll, sobald es wieder möglich ist, eine weitere Ausbildung stattfinden. Pro Teilnehmer kostet diese 700 Euro und wird vom Hospizverein getragen. Der nächste Kurs ist dabei schon wieder ausgebucht.

Darüber hinaus werden erfolgreich und mit wachsender Nachfrage „Letzte-Hilfe“-Kurse durchgeführt. Viele Menschen haben kaum noch einen Bezug zu sterbenden Personen und sind oft hilflos, wenn Angehörige oder Freunde mit einer lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Diagnose konfrontiert werden.

Die Kurse geben eine Übersicht darüber, wie man unterstützen kann und was eine solche Situation mit einem selbst macht. Auch ist immer wieder Bedarf an Palliativ-Care-Fortbildungen für Pflegefachkräfte, die im Hospiz obligatorisch sind. Mit insgesamt 10 000 Euro unterstützt die gemeinnützige Elisabeth-Birkhofen-Stiftung nun die notwendigen Fortbildungen. Die 2017 verstorbene Solingerin Elisabeth Birkhofen gründete 1999 mit ihrem Kapital eine Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mildtätig zu wirken. Schwerpunkte der Förderung betreffen die Bereiche Religion, Wissenschaft und Forschung, Kunst, Kultur und Denkmalschutz, Jugend- und Altenhilfe und Gesundheit. Für den Bereich Bildung passe die Spende an die Hospizstiftung, betont Ute Kühne von der Elisabeth-Birkhofen-Stiftung. Die Summe komme sehr gelegen, da dieser Bereich nicht refinanziert wird.

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