Trauer um Udo Vogtländer

-ate- Mit Trauer und Bestürzung reagierten viele Gräfrather sowie Vertreter der Stadt und aller Parteien auf die Nachricht vom Tod des Gräfrather Bezirksbürgermeisters Udo Vogtländer. Er war im Alter von 71 Jahren am Freitag nach langer schwerer Krankheit gestorben. Er war seit 1984 mit Unterbrechungen insgesamt 26 Jahre Bezirksvorsteher oder -bürgermeister. Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) würdigte Vogtländer als „Sozialdemokraten des Herzens, begabt mit einem nüchternen Blick auf die Dinge, einer praktischen Vernunft und einer Grundsympathie für die Menschen, die ihn immer wieder Parteigrenzen überwinden ließ“. Der gebürtige Wülfrather, der als 22-Jähriger nach Gräfrath gezogen war, habe die Gabe gehabt, scharf zu argumentieren, wenn er es für richtig hielt. Aber er habe dabei niemals Gräben aufgeworfen, sondern Gräben eingeebnet. Zu Gräfrath habe Vogtländer fast so gehört wie der Marktplatz oder die Klostertreppe. Der Gräfrather FDP-Ortsverbandsvorsitzende Dario Dzamastagic hob Vogtländers „außergewöhnliches Engagement“ für den Stadtteil hervor. Er habe sein Amt parteiübergreifend zum Wohle der Gräfrather Bevölkerung ausgeübt. Auf der Internet-Plattform Facebook bezeichnete der Vorstandsvorsitzende des Bauvereins Gräfrath, Francesco Cinquegrani, Vogtländer als „engagierte, soziale und nette Persönlichkeit.“

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