Bildung

Theodor-Heuss-Schule macht Projekt mit Finnland und Estland

Daniel aus Estland, Milla aus Finnland und Johanna aus Solingen (v.l.) arbeiten im Kurs von Dr. Antje Ruddat an der Wasseranalyse. Foto: Uli Preuss
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Daniel aus Estland, Milla aus Finnland und Johanna aus Solingen (v.l.) arbeiten im Kurs von Dr. Antje Ruddat an der Wasseranalyse.

Schüler und Lehrer arbeiten an naturwissenschaftlichen Themen.

Von Simone Theyßen-Speich

Schüleraustausche, die das Kennenlernen der anderen Sprache, Schule und Kultur als Schwerpunkt haben, gibt es viele. An der Theodor-Heuss-Realschule (THS) hat man im Rahmen eines europäischen Erasmus-Programmes jetzt sogar das Ziel, naturwissenschaftliche Inhalte gemeinsam zu erarbeiten und die Ergebnisse in den Unterricht der teilnehmenden Länder einfließen zu lassen.

Schon seit zehn Jahren gibt es an der THS eine Zusammenarbeit mit der Kirkkoharjun koulu im finnischen Kirkkounummi. Gemeinsam haben die beiden Schulen sich jetzt erfolgreich für das naturwissenschaftliche Projekt beworben. Dritte Schule dabei ist das Laagna Gümnaasium aus Tallin in Estland.

In der vergangenen Woche waren Schüler und Lehrer der beiden Schulen in Solingen zu Gast. Wie schon beim ersten Treffen in Finnland im vergangenen Oktober waren sie in Gastfamilien untergebracht. In Finnland stand damals das Thema „Wald“ auf dem Programm. „Das liegt ja nahe, 78 Prozent unserer Landfläche sind Wald“, erklärt Lehrerin Anna-Maija Pentfilä auf Englisch. Nicht nur bei der Projektarbeit, auch bei den Schülern ist das die Kommunikationssprache.

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In Solingen ging es jetzt um das Thema „Wasser“. „Jedes Land bindet dabei auch externe Experten ein“, erklärt THS-Schulleiter Joachim Blümer. So führte Förster Markus Schlösser die Gruppe durch den Solinger Wald. „Viele interessante Infos konnten wir davon mit nach Finnland nehmen“, so Anna-Maija Pentfilä. Zum Thema Wasseranalyse stand ein Besuch bei der Firma Henkel auf dem Programm. „Dort die Umsetzung der naturwissenschaftlichen Inhalte im Berufsalltag zu erleben, zu erfahren, dass die Wissenschaftssprache Englisch ist, waren interessante Eindrücke“, betont THS-Konrektorin Kornelia Lepke, die das Projekt an der Schule betreut.

Im kommenden Oktober steht dann der dritte Teil des Projektes bei einem Besuch in Tallin in Estland an.

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