Theatertage bieten mit „Querbeet“ bunt gemischte Comedy

Der Kabarettist Martin Zingsheim soll am 10. Dezember im Walder Stadtsaal auftreten. Foto: Tomas Rodriguez
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Der Kabarettist Martin Zingsheim soll am 10. Dezember im Walder Stadtsaal auftreten. Foto: Tomas Rodriguez

Start der Reihe wird von November auf Dezember verschoben

Von Simone Theyßen-Speich

Wald Kultur und Theater auch während der Pandemie lebendig zu halten, das haben sich die Walder Theatertage in den vergangenen Monaten zur Aufgabe gemacht. Ob Fenstertheater vor Krankenhäusern, Altenheimen und dem Rathaus, Theater at home für die Schüler oder zahlreichen Online-Darbietungen im Netz – „insgesamt haben wir in der Coronazeit bislang 36 Veranstaltungen auf die Beine gestellt“, so Organisator Peter Wirtz, Leiter der Friedrich-Albert-Lange-Schule (Fals).

Und speziell für junge Menschen möchten die Macher der Theatertage mit Querbeet jetzt „knackig frische Comedy für den Winter“ anbieten. Sieben Kabarettisten, Comedians, Poetry Slammer und Musiker konnten für die Reihe gewonnen werden. „Wir haben bewusst bunt gemischt und möchten vor allen Dingen junge Kulturinteressierte ansprechen“, erklärt Mit-Organisator Alexander Merx von der Fals.

Eigentlich sollte die Reihe von November bis Februar an jedem zweiten Donnerstag des Monats im Walder Stadtsaal stattfinden. „Die beiden Termine im November müssen jetzt aufgrund des aktuellen Veranstaltungsverbots ausfallen“, bedauert Peter Wirtz.

Am 12. November hätte Stand-up-Comedian René Kaspar sein Programm präsentiert, am 26. November sollte Christin Jugsch mit „Gingers Paradise – Rothaarige an die Macht“ auftreten. „Wir hoffen, dass wir die ausgefallenen Termine noch nachholen können“, so Alexander Merx.

Jetzt setzt das gesamte Theatertage-Team auf den Veranstaltungsstart am 10. Dezember – natürlich weiterhin unter strengen Corona-Auflagen. So gibt es statt der 400 Plätze im Walder Stadtsaal nur etwa 50. Auch Maskenpflicht, Abstandsregelung und Nachverfolgungsmanagement sind sichergestellt.

Geplant sind: 10. Dezember Martin Zingsheim „aber bitte mit ohne“; 14. Januar Dagmar Schönleber „Respekt von, für und mit Dagmar Schönleber“; 28. Januar Andreas Weber „Single Dad – Teilzeit alleinerziehend“; 11. Februar Simon Slomma; 25. Februar Sebastian 23 „cogito, ergo dumm“.

„Kultur wieder als Veranstaltung zu erleben, wäre so wichtig“, beschreibt Schülersprecher Vinzent Veldkamp die Stimmung unter den Mitschülern. Auch Jana Sahler, die die Reihe Klingenscharfe Poesie organisiert hat, freut sich auf den bunten Künstler-Mix.

Jeweils donnerstags, 20 bis 21 Uhr, Walder Stadtsaal, 12 Euro, ermäßigt 8 Euro

www.solingen-live.de

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