Bühne

The Juicy Souls melden sich mit einem „Best of“ zurück

Sänger Alex und die zehn anderen Mitglieder der Band fanden nach zwei Jahren Pause schnell wieder in den Feier-Modus. Foto: Michael Schütz
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Sänger Alex und die zehn anderen Mitglieder der Band fanden nach zwei Jahren Pause schnell wieder in den Feier-Modus.

Rund 250 Fans feierten in der Cobra.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Zunächst schienen Band wie Publikum bisschen außer Übung zu sein. Eine knappe halbe Stunde brauchte es am Samstagabend, bis die Stimmungsampel in der Cobra endgültig auf „Party“ sprang und alle ihren Feiermodus gefunden hatten. Zwei Jahre konsequente Pandemie-Pause hatten wohl sowohl die Juicy Souls als auch ihre Fans etwas entwöhnt – wenn auch die Sehnsucht nacheinander ganz offensichtlich großgeblieben war. Niemand habe die Eintrittskarten für das eigentlich für Dezember vorgesehene erste Konzert nach Corona umgetauscht, freute sich Gitarrist und Frontmann Christian Wester in seiner Begrüßung. „Danke, ihr seid klasse!“

Die atmosphärische Kurve zeigte steil nach oben, von Stück zu Stück wurde das Gejohle im Auditorium lauter, der Applaus stärker und immer öfter gingen Arme in die Luft, um im Rhythmus der Musik mitzugehen. Die Zuhörer tanzten mit, nippten zwischendurch an Bier, Wein, Wasser oder Cola und plauderten ansonsten mit Freunden oder Partnern.

Die elfköpfige Band Juicy Souls hatte diesmal einen „Best of“-Mix aus ihrem breitgefächerten Repertoire mitgebracht. „Kein einengendes Motto wie zuletzt, sondern einfach von allem etwas“, kündigte Chris Wester an und erntete dafür zustimmenden Applaus. Gesang, fetzige Bläsersätze und funky Beats ließen in der Cobra folglich die Soul- und Disco-Zeit der 60er und 70er Jahre wieder auferstehen, die sich auch in den Outfits der Band widerspiegelte: Wilde Wellenmuster auf den Hemden der Instrumentalisten, ein silbern-glänzendes Satin-Teil von Solist Alex und knappe Glitzerfummel des weiblichen Gesangs- und Perform-Trios rundeten den kultigen Gesamteindruck ab.

„Wir haben euch und die Auftritte wirklich böse vermisst.“

Christian Wester Gitarrist

Neben Keyboard, Percussion, Gitarre und Bass setzten in gewohnter Juicy-Souls-Manier drei Blechbläser Akzente und sowohl Alex als auch seine drei Kolleginnen überzeugten mit Stimmstärke, Timbre und Volumen. Passend zum klanglichen Flair ließen die Cobra-Techniker farbige Lichtspots kreisen oder künstliche Nebelschwaden wandern.

Immer neue Hits tischte das Ensemble auf, immer dichter wurde die Atmosphäre, immer häufiger griffen die Musiker zu den Wasserflaschen, um die Stimmen zu „ölen“. Nach der Pause ging es mit neuem Elan weiter – sowohl an den Mikros und Instrumenten als auch an den Stehtischen und freien Plätzen zum „Abtanzen“ im Saal. „Das macht so richtig Spaß“, fasste Christian Wester die Stimmung in Worte. „Wir haben Euch und die Auftritte schön wirklich böse vermisst“.

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