Schülerrockfestival

„The Cube“ gewinnt Publikumspreis

Die Band „Blue Spirit“ von der Friedrich-Albert-Lange-Schule waren der Eisbrecher beim Schülerrockfestival im Haus der Jugend. Foto: Christian Beier
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Die Band „Blue Spirit“ von der Friedrich-Albert-Lange-Schule waren der Eisbrecher beim Schülerrockfestival im Haus der Jugend.

Ein rundes Jubiläum feierte am Samstag das Schülerrockfestival im Haus der Jugend an der Dorper Straße: Zum 20. Mal konnten junge Musiker ihr Talent unter Beweis stellen. Vor nahezu ausverkauftem Haus spielten in diesem Jahr 20 Bands.

Von Katharina Billigmann

Den Anfang machte „Blue Spirit“. Die Sängerinnen Celine Proch (16) und Frederike Overkamp (13) überzeugten dabei mit ihren klaren Stimmen. „Dabei hat bei der Generalprobe vorne und hinten nichts funktioniert“, verriet Gitarrist Marcel Schulte (18). Aber er sehe so etwas immer als ein gutes Zeichen.

Die sechs Schüler spielen seit einem halben Jahr zusammen und waren zum ersten Mal beim Schülerrockfestival dabei. Auch die sonstige Solokünstlerin Lea Lesique begeisterte mit ihrem neuen Gitarristen die vielen Zuhörer. Sie spielte einen Coversong sowie ihr selbst geschriebenes Lied „Forever More“.

„Wir haben immer wieder richtig tolle Bands dabei“, sagte Jens Stuhldreier von der Jugendförderung, die das Schülerrockfestival veranstaltet. Rund 30 Gruppen hatten sich in diesem Jahr beworben. „Der ganz klare Trend geht dabei dahin, dass immer mehr Mädchen unter den Musikern sind“, sagte Stuhldreier. Vor zehn Jahren habe das noch ganz anders ausgesehen.

Zusätzlich zur Generalprobe konnten die Bands vor der Show in einem Bauwagen üben, der vor dem Haus der Jugend stand. „Das schafft eine ganz besondere Atmosphäre unter den Jugendlichen“, meinte Stuhldreier. „Typisch sind die vielen jungen Helfer, die wir hier vor Ort haben“, berichtete er begeistert.

Unter den Gästen waren viele Eltern und Geschwister. Andreas und Christiane Entz waren sichtlich aufgeregt vor dem Auftritt ihres Sohns Jan. Der 14-Jährige spielt Keyboard und trat mit seiner Band „Selfie“ auf. „Ich finde es sehr gut, dass er auf der Bühne steht und Musik spielt“, erzählte Andreas Entz stolz. Seine Frau ergänzte: „Wir hoffen natürlich, dass heute auch alles klappt.“

Beim Auftritt lief schließlich alles rund. Sowohl mit einem deutschen als auch mit einem englischsprachigen Titel heizte die Gruppe das Publikum ordentlich ein. „Jetzt müssen wir passend dazu aber auch ein Selfie machen“, schlug im Anschluss Moderator Jakob Koch vor und nahm kurzerhand sein Smartphone in die Hand, um sich mit dem Publikum im Rücken zu fotografieren.

Eine eingeschworene Gemeinschaft ist entstanden

Unter den Gästen war Kalle Waldinger, der das Schülerrockfestival vor 30 Jahren in Wuppertal ins Leben gerufen hat. „Die junge Musikszene identifiziert sich miteinander. Inzwischen ist eine eingeschworene Gemeinschaft entstanden““, betonte er. Weil jedes Jahr zahlreiche Bewerbungen aus Solingen kamen, sei die Idee entstanden, auch hier ein Schülerrockfestival auf die Beine zu stellen.

SCHÜLERROCKFESTIVAL

KOOPERATION 2015 haben sich die Veranstalter des Wuppertaler, Remscheider und Solinger Schülerrockfestivals zum „Bergischen Schülerrockfestival“ zusammengeschlossen. KONZERTE Mit einem zusätzlichen Festival in Sprockhövel finden vier Termine im Jahr statt.

Den Publikumspreis im Wert von 500 Euro überreichte am Abend Oberbürgermeister Tim Kurzbach an die Band „The Cube“. Als „Special Guest“ spielte die Band „Palace Fever“ rund um Frontfrau Suzan Köcher. Sie war zuvor jahrelang beim Schülerrockfestival aufgetreten und hat inzwischen einen Plattenvertrag.

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