Neustart im Cobra-Biergarten

Teneja trifft Frank für musikalische Reise

Die Reihe der Biergartenkonzerte in der Cobra startete mit der ausverkauften Show „Teneja meets Frank“, einem akustischen Duo. Foto: Andreas Horn
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Die Reihe der Biergartenkonzerte in der Cobra startete mit der ausverkauften Show „Teneja meets Frank“, einem akustischen Duo.

Cobra startete mit Biergarten-Konzert unter Corona-Bedingungen.

Von Wolfgang Günther

Solingen. Die beliebte Konzertreihe „Chillen und Grillen“ im Biergarten des Kulturzentrums Cobra erlebte am Samstagabend mit dem akustischen Gitarren-Duo „Teneja meets Frank“ einen begeisternden Neustart. „Wir mussten die Cobra wegen der Corona-Pandemie am 12. März schließen, und haben in den letzten Monaten unser Kulturzentrum mit putzen und anstreichen so richtig auf Vordermann gebracht, das ist heute Abend unsere erste Veranstaltung“, sagte Jörg Stuhldreier, Mitglied im Leitungsteam der Cobra.

Aber anstatt der gewohnten gut 100 Besucher bei den Konzerten, sorgte der Corona-Virus diesmal für einen kleinen Zuhörerkreis. „Wir haben uns mit dem Ordnungsamt abgestimmt, und durften 40 Sitzplätze anbieten, die auch sehr schnell ausverkauft waren“, berichtete Stuhldreier. Auch auf die gewohnte Grillstation im Garten musste verzichtet werden, das Essen kam aus der Kantine der Cobra.

„Das ist das zweite Konzert für uns nach langen Monaten.“

Teneja, Musikerin

Mund-Nasen-Schutz beim Betreten des Biergartens war obligatorisch. Trotz dieser Einschränkungen kam aber schnell Stimmung auf, denn mit Teneja Skrget und dem Bergisch Gladbacher Frank Heyer musizierten zwei großartige Gitarristen und Sänger auf dem kleinen Podium. Obwohl in Solingen daheim, ist die gebürtige Slowenin schon lange keine Lokalmatadorin mehr, sondern spielt in vielen Orten in NRW und darüber hinaus.

In der Cobra starteten die beiden Solisten schon eine gute halbe Stunde früher als geplant. „Die hatten da einfach Bock drauf“, freute sich Stuhldreier. Den Zuhörern übertrug sich deutlich die Freude des Duos an ihrem Auftritt.

„Das ist erst das zweite Konzert für uns nach langen Monaten“, erzählte Teneja. Alle Variationen der populären Musik waren am Samstagabend zu hören. Es wurde rockig, der Blues kam vorbei und auch Folksongs waren auf der langen Setliste von Evergreens und aktuellen Hits der beiden Gitarren-Virtuosen vertreten.

Teneja hat viele Vorbilder, sie interpretiert sie aber auf ihre ganz eigene Weise. So kann die Sängerin ihre Stimme im Stil von Janis Joplin krächzen lassen, ihr den melodischen Ausdruck einer Tracy Chapman verleihen, und auch das rotzige, bezwingende Volumen der unvergessenen Amy Winehouse bewältigt sie mühelos. Einfach wunderschön war die schlichte Interpretation des englischen Volksliedes „Scarborough Fair“, das in der Bearbeitung von Simon & Garfunkel bekanntwurde.

Jazz in der Halle

Auch die Halle der Cobra wird bald wieder bespielt. Am 29. August gastiert dort in der Reihe „Solingen jazzt“ das „First Klaas Quintett“ mit der Sängerin Edita Abdieska. Begleitet wird sie ab 19.30 Uhr wie gewohnt von Klaas Voigt und seinen Musikern.

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