Hofkonzert

Teneja bringt gute Stimmung in die Rehaklinik Burgerland

Sängerin Teneja spielte auf dem Hof der Rehaklinik einen Mix aus Soul, Pop, Folk und Reggae zur Freude von Mitarbeitern und Patienten.Foto:Christian Beier
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Sängerin Teneja spielte auf dem Hof der Rehaklinik einen Mix aus Soul, Pop, Folk und Reggae zur Freude von Mitarbeitern und Patienten.

Hofkonzert als Dank an die Mitarbeiter.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Burg. Zu den Klängen von „Joline“ ging es am Mittwochmittag für Simone Huckenbroich an der Metall-Treppe rauf und runter: Unter Anleitung ihrer Therapeutin Sonja Klein absolvierte die Patientin der Rehaklinik Burgerland ihre Trainings-Einheit. Dass sie heute just damit ins Hofkonzert-Programm von Teneja Skreget hineinrutschen würde, wusste sie vorher nicht. „Aber das macht richtig Spaß, auf diese Weise fallen die Übungen leicht“, sagte sie. So wie sie bedeckten alle Zuhörer, die die immer wärmer werdende Mittagssonne des Frühlingstages ausnutzten, um Gesang und Gitarre zu lauschen, Mund und Nase.

Eine gute Stunde lang spielte die stimmstarke Sängerin, die längst in Solingen und Umgebung eine feste Größe in der musikalischen Kulturlandschaft geworden ist, einen Mix aus Soul, Pop, Folk und Reggae. Den Mittag als Auftrittszeit habe sie in Absprache mit der Einrichtungsleitung gewählt, „weil da im Wechsel immer mal Therapeuten Pause haben und die Chance da ist, sich vielleicht beim Musikhören zu entspannen“, sagte die gebürtige Slowenin.

Derzeit absolviert Teneja mit ihrem Format „Voice meets Guitar“ Dachterrassen- und Hofauftritte. Durch die Coronavirus-bedingten Absagen ihrer ursprünglichen Termine nimmt sie sich Zeit dafür. „Die Stunde heute hier in der Rehaklinik ist zum Beispiel als anerkennendes Geschenk für die dort Arbeitenden gemeint und als Aufmunterung für die Patienten.“

Auftritt erfolgte in für die Sängerin ungewohnter Atmosphäre

Gutgelaunt hatte sich Teneja, leger bekleidet mit knallrotem Sweater und silbern glitzerndem Sonnenkäppi, in der Mitte der Gartenanlage ihr Plätzchen gesucht, Verstärker und Boxen aufgebaut. Dazu ein – leider etwas windgebeutelter – Werbewimpel und schon ging’s los: Für Nancy Sinatras „Summer Wine“ musste man sich zwar gedanklich in den Abend hineinversetzen, aber den Musikgenuss des rauen und zugleich geschmeidigen Timbres der Musikerin schmälerte das absolut nicht. Einige Patienten, die bereits mit ihren Übungen fertig waren, genossen ein Eis auf einer Sonnenbank, andere hatten sich an die schattigere Hauswand des Gebäudes gelehnt, bevor sie erneut zur nächsten Therapie-Runde wieder hineingingen. Ein bisschen ungewohnt sei diese „spezielle“ Atmosphäre schon, gab Teneja zu. „Das ist hier ja mehr Begleitmusik, aber es ist schön zu spüren, dass die Melodien offenbar beim Trainieren beflügeln.“

Seit früher Kindheit spielt Teneja Gitarre und ist Musikerin aus Leidenschaft. Wenn die Corona-Pandemie vorüber ist, seien weitere Projekte geplant, wie zum Beispiel wieder Kneipen-Konzerte.

Eigentlich war das Konzert bereits für die letzte Woche geplant gewesen. Aber der Wetterwechsel und der Regen vergangene Woche machten eine Verschiebung nötig.

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