Ohligs

Tausende genießen das Dürpelfest

Bilder, die für sich sprechen: Tausende Besucher waren auf der Festmeile in Ohligs unterwegs.
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Bilder, die für sich sprechen: Tausende Besucher waren auf der Festmeile in Ohligs unterwegs.

Wermutstropfen: Einige Besucher fühlten sich von Ordnungskräften zu harsch angegangen.

Von Jutta Schreiber-Lenz und Kathrin Schüller

Standpunkt von Uli Preuss

Eis war bei den heißen Temperaturen mit Abstand der am meisten gefragte Artikel – selbst kühle Cocktails mit raffinierter Palmen- oder Fruchtspieß-Optik kamen nicht mit. Tausende Besucher genossen am Wochenende das Dürpelfest in vollen Zügen, besonders am Abend, als die Hitze nachgelassen hatte. Die Karussells auf dem Marktplatz drehten sich unermüdlich, der Autoscooter lockte mit Hupen und Pop-Sound Besucher auf die Fahrfläche und der Geister-Dschungel machte mit schauerlichem Gelächter auf sich aufmerksam.

Klar, dass auch der Nachwuchs schon tatkräftig mitmischte.

Die Luftballonverkäufer hatten viel zu tun: Nicht nur kleine Leute hatten Freude daran, Minnie Mouse oder Eiskönigin Elsa mit Helium-Füllung hinter sich flattern zu lassen. Gut gelaunt und hochmotiviert präsentierte sich der Kinderchor St. Joseph auf der Bühne an der Wittenbergstraße. Hell schallten die Stimmen unter der Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Wolfgang Kläsener am Piano über die Düsseldorfer Straße: „Zwei kleine Wölfchen gehen des Nachts im Dunkeln. . .“. Ein paar Schritte weiter hatte die Jugend-Band „Xperience“ auf der Tageblatt-Bühne am Bremsheyplatz trotz früher Stunde Fans um sich versammelt. Eifrig wurde im Takt mitgewippt – und dazu auch

Bei sommerlichen Temperaturen schmeckte ein frisch Gezapftes noch besser.

das eine oder andere erste Bier getrunken.

René Hecht patrouillierte mit seinem Kollegen vom Ordnungsamt über die Feier-Meile. „Erst abends, wenn es so richtig voll wird an den Bierständen, haben wir zu tun“, sagte er. Dann seien sie mit sechs Leuten in voller Stärke vor Ort. „Es ist manchmal etwas mühsam, den einen oder anderen Gast davon zu überzeugen, dass jetzt Schicht ist und er nach Hause gehen sollte“, berichtete er aus seinem Alltag. „Da geht es nicht um Randale, sondern einfach um eine trunkene Sturheit, die die Budenbetreiber aber ohne unsere Kompetenz und Hilfe nicht geregelt bekommen.“

Die Dienste von Malteser Hilfsdienst, Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr liefen während der drei Dürpel-Tage beim Technischen Hilfswerk zusammen. Das hatte sein Quartier unter den Platanen gegenüber dem Bahnhof. „Auch unsere Schichtstärke beträgt immer sechs Leute“, sagte Gruppenleiter Steffen Heinrich. „Wir koordinieren die Einsätze je nach Bedarf“, erläuterte er. „Die Malteser hatten bis jetzt außer ein paar Schnittwunden durch unerlaubt geschmuggelte Flaschen am Freitagabend noch nichts Nennenswertes zu tun.“

Dürpelfest: Ohligser feiern Eröffnung bei Sonnenschein

 © Uli Preuss
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Was die Stimmung am Ende leider doch noch trübte, war das Eingreifen von Ordnungskräften, das von einigen Standbetreibern und Besuchern „als unangemessen scharf im Ton“ empfunden worden war.

Nach dem Fest sollen Gespräche zwischen allen Beteiligten folgen

„Wir saßen am Freitagabend so gegen 23.45 Uhr im Eingang eines Geschäftes“, erzählt eine Ohligserin, „und ließen den Abend ausklingen“. Auch an anderen Stellen in der Fußgängerzone hätten noch ein paar Grüppchen gestanden und sich unterhalten. Sie seien dann von Polizisten sehr harsch aufgefordert worden, die Festzone zu verlassen.

Dürpelfest am Samstag

 © Uli Preuss
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DATEN UND FAKTEN

DÜRPELFEST Erstmals hatte die Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft einen eigenen Stand, um Einnahmen zu erwirtschaften. 2017 mussten die Organisatoren draufzahlen. Gestiegene Sicherheitsauflagen und Gebühren machen zunehmend Sorgen.

PROGRAMM Während der drei Tage waren 50 Künstler auf 5 Bühnen zu sehen. An 40 Ständen gab es Speisen und Getränke.

„Das Klima zwischen Organisatoren und Standbetreibern auf der einen Seite und Ordnungsamt und Polizei auf der anderen Seite könnte deutlich besser sein“, sagte ein Standbetreiber dem ST. Dass Gesprächsbedarf zwischen allen Beteiligten bestehe, bestätigte Frauke Pohlmann vom Dürpel-Organisationsteam. Demnächst will man sich an einen Tisch setzen.

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