Phunk Department

Tausende Besucher genießen die Atmosphäre

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Kostenlos unter freiem Himmel:: Sponsoren sorgten dafür, dass auch in diesem Jahr beim Phunk Department. kein Eintritt genommen werden musste.

Tausende Besucher genossen am Wochenende das fünfte Punk Department.

Von Jutta Schreiber-Lenz 

Organisator Andres Dietrich gönnte sich um 17 Uhr am Samstagnachmittag im Walder Stadtpark ein erstes Aufatmen. „Läuft!“ sagte er, sichtlich erleichtert. „Das Wetter macht mit, es sind mehr Leute hier als letztes Jahr um diese Uhrzeit und auch die Bands sind alle da und haben Spaß.“

In der Tat: Von allen Seiten strömten junge Leute - und ein paar ältere - in den Walder Stadtpark und tauchten mit sichtlich guter Laune in die Atmosphäre ein. Techno-Rhythmen von der „Electronic Area“ in der alten Konzertmuschel mischten sich mit Punk-Rock-Klängen der „Worldstage“. Junge Familien hatten ihren Babys und Kleinkindern vorsorglich Kopfhörer auf die empfindlichen kleinen Ohren gesetzt und machten mit ihnen unter den hohen Thujen-Bäumen des Grüngeländes ein Picknick: Curry-oder Bratwurst, Hamburger, Döner oder Chili con Carne gab es dafür an den Ständen des „Food court“ zu kaufen, dazu Wasser, Limo oder Cola von einem der Getränkestände.

Tausende genießen das Phunk-Festival

 © Daniela Tobias
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Bei weitem am häufigsten aber war „die Bierflasche“ vertreten, die in verschiedenen Markenausführungen nahezu als Erkennungsmerkmal des Open-Air-Festivals gelten konnte. Ob an einem der vielen Stehtische, auf den Parkbänken, lässig auf der ausgezogenen Jeansjacke sitzend oder schlicht frei stehend: Nahezu alle erwachsenen Besucher des Punk Departments stießen mit Gerstensaft auf eine Veranstaltung an, die mit ihren 16 Bands offensichtlich viel Spaß machte.

„Ausfälle und Ärger hatten wir bisher noch nie“, betonte Andreas Dietrich. „Und dank der Security, die wir da haben, gehe ich auch davon aus, dass wir auch in diesem Jahr keinen Polizeieinsatz melden müssen.“ So war es auch: Auch in diesem Jahr konnte die Einsatzstelle Wuppertal bestätigen, dass sie nicht vor Ort handeln mussten. 100 Helfer hatte das 15-köpfige Organisationsteam des Vereins „Kommando Kultur“ rekrutieren können um das Ganze so perfekt auf die Beine stellen zu können, wie es sich am Samstag bei der fünften Ausgabe des „Walder Phunk Departments“ präsentierte.

Pfandsystem hilf gegen Verschmutzung 

Etliche Meter Kabel und Leitungen seien verlegt worden, Zelte und die Bühnen aufgebaut. „Und am Schluss muss alles wieder tadellos aufgeräumt werden“, sagte Dietrich. „Das heißt, dass wir jede weggeworfene Kippe vom Rasen und aus den Büschen einsammeln.“ Allerdings hielte sich die Verschmutzung durch das bewährte Pfandsystem immer sehr in Grenzen: „Sobald Geld im Spiel ist, bringen die Allermeisten ihr Leergut zurück.“ Dieses Jahr war es den Veranstaltern gelungen, mit beispielsweise George Morel und Robert Babicz Live noch namhaftere Protagonisten zu engagieren als bei den Festival-Ausgaben zuvor.

„Mittlerweile haben wir uns einen Namen gemacht in der Szene und können auf Besucher verweisen, die aus über 30 Kilometer Entfernung zu uns kommen. Das ziehe auch die Künstler, die über Agenturen gebucht würden. Ansonsten läuft der Kontakt zu den Musikern nach wie vor „Zu Fuß: jemand kennt jemanden“. Spender und Sponsoren sorgten dafür, dass auch in diesem Jahr kein Eintritt genommen werden musste. Die guten Vernetzungen vom „Kommando Kultur“ zum Jugendstadtrat und zur Jugendförderung ermöglichten das Fußballfeld, auf dem nachmittags eine Menge los war und die „Offene Zeltstadt“ präsentierte sich mit Bullen-Reiten“ auf einem aufblasbaren Gummi-Stier. „Ich bin ganz beeindruckt, was Wald hiermit zu bieten hat“, sagte Pfarrer Bernd Reinzhagen, der als Besucher auf einen Sprung vorbeigekommen war.“ Da kann man vor den Machern nur den Hut ziehen: Toll was hier los ist!“

OPEN AIR

URSPRUNG Angefangen hatte alles damit, dass Andreas Dietrich für „Wald leuchtet“ spontan ein musikalisches Angebot organisiert hatte. Aufgrund der guten Resonanz entschied man, solch eine Open Air Veranstaltung jährlich durchzuführen. Und die wächst nun stetig: inzwischen mit zweiter Bühne und Nonstop-Musik von mittags um 13 Uhr bis 22 Uhr.

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